Frankfurter Tourismus bleibt nach Rekordjahr auf hohem Niveau
Frankfurt am Main registrierte im Jahr 2025 insgesamt 11.023.600 Übernachtungen und 6.362.525 Gäste. Nach Angaben von Oberbürgermeister Mike Josef erzielte die Stadt damit ein gutes Ergebnis. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2024 gingen die Werte um 1 Prozent bei den Übernachtungen und um 0,4 Prozent bei den Gästen zurück. Josef verwies darauf, dass die Sondereffekte der UEFA Euro 2024 im Jahr 2025 fehlten. Gemeinsam mit Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main, präsentierte er die Auswertungen der Gäste- und Übernachtungszahlen.
Spessart startet gemeinsamen Markenauftritt
Die Spessart Tourismus und Marketing GmbH und der Tourismusverband Spessart Mainland bündeln ihre Aktivitäten unter der neuen Marke Spessart. Die bisherigen Marken Hessischer Spessart und Spessart Mainland entfallen. Nach Angaben der Partner soll die Region für Gäste, Einheimische und Leistungsträger klarer und einheitlicher wahrnehmbar werden.
Strategie 2030+ setzt Rahmen für nachhaltige Tourismusentwicklung in Bremen
Bremen hat seine Tourismusstrategie fortgeführt und die Ausrichtung für die Zeit nach 2025 vorbereitet. Die Stadt hat auf klare Werte, Profilthemen und Leitprojekte gesetzt, um den Tourismus bis 2030 wettbewerbsfähig und nachhaltig zu entwickeln. Nach Angaben der verantwortlichen Institutionen bildete die 2018 verabschiedete Tourismusstrategie Stadt Bremen 2025 die Grundlage für die jetzt vorliegende Fortschreibung. Die neue Strategie berücksichtige verstärkt Nachhaltigkeitsaspekte und reagiere auf Entwicklungen in Digitalisierung, Klimaschutz und Gästeverhalten.
Internationalisierung prägt Messeauftritt von Mecklenburg-Vorpommern auf ITB Berlin
Die MV Tourismus GmbH und sieben Partner aus Mecklenburg-Vorpommern haben nach der Teilnahme an der Reisefachmesse ITB Berlin, die vom 3. bis 5. März stattfand, eine positive Bilanz gezogen. Nach Angaben von Geschäftsführer Peter Kranz präsentierte sich das Urlaubsland auf der Jubiläums-ITB unter dem Dach der Deutschen Zentrale für Tourismus mit dem Schwerpunkt internationale Märkte.
Rheinhessen richtet Online-Auftritt strategisch neu aus
Die Weinerlebnisregion Rheinhessen hat den Startschuss für ein umfassendes Digitalprojekt gegeben. Mit einem Auftaktworkshop im Haus der Landwirtschaft in Alzey begann der Relaunch der touristischen Multisite-Plattform rund um rheinhessen.de. Der Start der neuen Webseiten ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Bitkom: Studie zeigt steigende tägliche Smartphonenutzung in Deutschland
Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom ist die tägliche Smartphonenutzung in Deutschland weiter angestiegen. Nutzerinnen und Nutzer verwendeten ihre Geräte durchschnittlich 180 Minuten pro Tag. 2024 lag der Wert bei rund 150 Minuten. Das ging aus einer repräsentativen Befragung von 1.006 Menschen ab 16 Jahren hervor, darunter 861 Personen mit Smartphone.
EURORANDO 2026 erhält breite politische Rückendeckung
Der Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland übernimmt die Schirmherrschaft für die EURORANDO 2026. Nach Angaben der Organisatoren hatte zuvor auch der Präsident der Tschechischen Republik seine Schirmherrschaft zugesagt. Beide Zusagen werten die Veranstaltung auf höchster staatlicher Ebene in Deutschland und Tschechien auf.
Bremen startet KI-basierte Neuauflage der Stadtmusikanten-Kampagne
Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH stellte 2026 die weiterentwickelte Kampagne „Mehr als Märchen 2.0“ vor. Die Hansestadt verband damit kulturelles Erbe, Markenführung und künstliche Intelligenz. Nach Angaben der WFB soll Bremen im Wettbewerb der deutschen und internationalen Städtedestinationen stärker sichtbar werden und sein Profil als moderne Reiseadresse schärfen.
Kommunale Spitzenverbände warnen vor Verlust der Handlungsfähigkeit
Die kommunalen Spitzenverbände haben nach einem Gespräch mit den Ministerpräsidenten vor einer zunehmenden Gefährdung der Handlungsfähigkeit von Städten, Landkreisen und Gemeinden gewarnt. Nach Angaben von Deutschem Städtetag, Deutschem Landkreistag und Deutschem Städte- und Gemeindebund verschärfe sich die finanzielle Lage der Kommunen weiter. Die Verbände haben von einer flächendeckenden strukturellen Unterfinanzierung gesprochen, die Investitionen, Daseinsvorsorge und das Vertrauen in staatliches Handeln belaste.

