Die Neuerfindung der Tourist-Information: Zwischen KI, Gästeverhalten und Visitor Economy
Die Tourist-Information steht vor ihrer vielleicht größten Transformation. Ich weiß, das habe ich schon oft gesagt. Doch diesmal ist noch grundlegender: Während Künstliche Intelligenz operative Prozesse verändert, wandeln sich gleichzeitig die Erwartungen der Gäste fundamental. Die klassische, auch die digital bereits aktualisierte Rolle als Informationsstelle greift nicht mehr richtig. Doch welche Rolle übernimmt die TI in der Visitor Economy von morgen?
Unsere TI.CON 2026 in Bremen nimmt diese Fragen auf und zeigt Zusammenhänge, die in der Praxis oft isoliert betrachtet werden: Wie hängen Organisationsstrukturen, Marktforschung und Raumgestaltung zusammen? Und warum braucht es ein neues Betriebssystem für Mensch und KI?






Die Zeit der KI-Integration in den DMOs und TIs hat begonnen. Natürlich wissen wir alle, dass in verschiedenen Anwendungen auch schon vorher KI-Bausteine eingesetzt wurden. Doch mit dem "iPhone-Moment" der KI-Geschichte und der Freischaltung von chatGPT für alle, hat so eine Art neuer Zeitrechnung begonnen. Die Integration generativer KI in unsere Prozesse wird eine der Schlüsselaufgaben bei der Transformation unserer Tourismusorgansationen und Unternehmen sein. In aller Munde und ein wesentlicher Baustein dabei: Die Optimierung des Gästeservices und seine Personalisierung. Ein Instrument: Die Umstellung der früher meist regelbasierten Chatbots auf KI-gestützte Chatbots auf Basis eines der großen Large Language Modelle (LLMs) wie z.B. chatGPT.

Die Diskussion um die Neuausrichtung des Destinationsmanagements setzt sich fort. Die Geister scheiden sich nicht nur an den Begriffen, sondern auch an den konkreten Aufgaben. Während einige sich ins umfassende, aber von einigen Seiten 