Brief aus Hong Kong #2: Gesundheitserklärung beim Check-in, Hygiene total und Vorbild Singapur

Geschrieben von Andrea Springmann am .

Brief aus Hong Kong, Andrea Springmann

 

In diesem 2. "Brief aus Hong Kong" berichtet uns Andrea unter welchen Auflagen Gastronomie und Hotels öffnen dürfen, wie sich das alltägliche Leben abspielt und was andere Tourist Boards in Asien unternehmen. Lese- und Gedankenstoff für die Osterfeiertage.

Die erste Osterferienwoche haben wir fast schon hinter uns und die Osterfeiertage stehen an. Wir wollten eigentlich die Osterferien in Vietnam verbringen. Wie sicherlich viele von euch, so hatten auch wir einen Urlaub geplant. Die Enttäuschung darüber, dass wir jetzt daheim bleiben müssen, ist vor allem bei unseren Kindern groß.  Um unsere alltäglichen Freuden aufrechtzuerhalten, sind wir die Tage zum Abendessen ausgegangen.

Stefan Fredlmeier (Füssen): "Dass ich mich jemals mit einem Thema wie Kurzarbeit befassen muss, hätte ich nie gedacht."

Geschrieben von Stefan Fredlmeier am .

Stefan Fredlmeier und Matthias Burzinski

 

Matthias Burzinski im Gespräch mit Stefan Fredlmeier -  Füssen Tourismus und Marketing

Mit Stefan Fredlmeier beginnen wir in der Lernkurve unsere tieferen Einblicke in die Tourismusorganisationen und ihren Umgang mit der Krise. Füssen war eine der ersten Destinationen, die unmittelbar die Auswirkungen des Corona-Virus gespürt hat. Später wurde auch Füssen von der Welle überrollt. Aber wie geht es weiter? Das wollten wir von Stefan Fredlmeier wissen.

Carolin Deberling: "Tatsächlich gibt es keine Tourismuskrise..."

Geschrieben von Carolin Deberling am .

Carolin Deberling

 

Carolin Deberling mit einem Ausblick auf touristische Kommunikation und Vertrieb und die Situation der gesamten Branche

Richtig agieren und reagieren in und nach der Krise: Wie machen wir das? Wir haben unsere Partner gefragt, die Unternehmen, die unsere Ressorts unterstützen und für diese eine besondere Kompetenz aufweisen. Von ihnen wollten wir wissen, wie sich die Krise

  • kurzfristig, also jetzt,
  • nach dem Lockdown, also im wiedererreichten Normalzustand,
  • sowie langfristig auswirken wird?

Wir starten heute mit Carolin Deberling von der Gruppe Drei GmbH, die uns einen Ausblick auf Kommunikation und Vertrieb in und nach der Corona-Krise geben wird.

Brief aus Hong Kong #1: Von Masken, Tests und neuen Qualitäten

Geschrieben von Andrea Springmann am .

Banner Kolumne Hong Kong

 

Warum ein Brief aus Hong Kong in unserer Lernkurve?

Es mutet auf den ersten Blick vielleicht seltsam an, dass wir ab sofort in unserem neuen Tourismusblog einen regelmäßigen Brief aus Hong Kong veröffentlichen wollen. Was nützt uns das hier vor Ort in Deutschland, Österreich oder Europa?

Dazu muss man einerseits wissen, dass mich mit Andrea Springmann gemeinsame und erfolgreiche Jahre in der Tourismusberatung verbinden, die stets von einer intensiven Auseinandersetzung mit den aktuellen touristischen Entwicklungen geprägt waren. Andererseits hat Andrea von Ihrem neuen Lebensmittelpunkt in Hong Kong eine besondere Sicht auf einen touristischen Markt, der sowohl als Quellmarkt wie auch als Benchmark, Referenz und Studienobjekt spannend ist. Und nicht zuletzt sind uns die Menschen in Hong Kong, China und Asien im Hinblick auf die Corona-Krise um Einiges voraus, was, ohne die Systemunterschiede leugnen zu wollen, hilfreich und lehrreich sein kann.

Andrea kann und soll uns daher in Ihrer neuen Blogkolumne den Blick schärfen, neue Perspektiven und Insights eröffnen, sowohl privat wie auch fachlich. Und wann, wenn nicht jetzt, ist es Zeit, den Tourismus als globales und vernetztes System kooperativ neu zu denken? Von Hong Kong bis in den Schwarzwald. (Matthias Burzinski)

 

Brief aus Hong Kong #1

Inzwischen befinden wir uns hier fast am Ende der 10. Woche Homeschooling. Die Osterferien stehen an, worauf wir uns alle freuen!

Seit Ende Januar tragen hier nahezu 100% der Menschen Masken, und zwar geschieht das freiwillig. Die Schulen sind geschlossen und Homeoffice ist angesagt. Das hat alles gut geklappt. Die Bevölkerung hat sich daran gehalten. Es wurde nie wirklich richtig schlimm in Hong Kong. Und das, obwohl wir direkte Nachbarn zu China sind.

Wir konnten mehr oder weniger unser Leben hier wie gehabt weiterführen. Es gab kaum Einschränkungen - rausgehen, abends ausgehen, Kinos waren auf und auch alle Parks und Spielplätze.

Andreas Reiter: "In Krisen und Zeiten der Disruption können wir Zukunft nur als alternative Möglichkeiten (Plural!) entwerfen"

Geschrieben von Matthias Burzinski am .

Andreas Reiter

 

Matthias Burzinski im Gespräch mit Zukunftsforscher Andreas Reiter

Mit Andreas Reiter starten wir unser neues Blog innerhalb von destinet.de - die Lernkurve. Weil auch wir glauben, dass wir den beispiellosen Ereignissen dieser Tage ebenfalls etwas Neues entgegensetzen müssen: einen Lernprozess.

Natürlich wissen wir, dass dieser Prozess auch schon Pre-Corona notwendig war, mindestens in Auseinandersetzng mit der Digitalisierung und einem zukunftsfähigen, nachhaltigen Tourismus. Doch mit der Corona-Krise wird Disruption unmittelbar spürbar für alle. Aus dem schleichenden Prozess wird plötzlich ein Direktiv. Und auch Agilität allein reicht nicht mehr, weil Agilität letztlich oft auch nur bedeutet, re-aktiv und nicht zwingend pro-aktiv zu handeln. Mit Andreas Reiter wollen wir eine Art Leitlinie setzen, an der Sie sich orientieren können, vor allem dann, wenn wir die erste Phase der Krise hinter uns lassen und den Tourismus neu gestalten müssen. Herzlich Willkommen in der Lernkurve!




Matthias Burzinski: Wir erleben in der Tourismusbranche derzeit eine Disruption ohne Beispiel: den Shutdown einer ganzen Branche - und das mehr oder weniger weltweit. Viele sind schier überwältigt von der Wucht der Ereignisse. Kaum ein Planungsparameter ist sicher. Vor allem die Dauer der Krise ist nicht vorhersagbar. Wie gehen wir strategisch damit um?

Andreas Reiter: Ja, die Disruption ist brutal und in ihrer Komplexität viel massiver als z.B. der letzte große Schwarze Schwan, die Finanzkrise. Schließlich verschränken sich hier epidemiologische, ökonomische und soziale Aspekte in einer Weise, die für alle die Ungewissheiten und damit den Kontrollverlust schmerzlich erhöht.

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