Juister Bürgerinnen und Bürger entscheiden sich gegen motorisierten Personenverkehr
Jugendorganisation gegründet: Junger ADFC setzt Impulse für zukunftsfähige Verkehrspolitik
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hat als erster Fahrradverband Deutschlands eine eigene Jugendorganisation ins Leben gerufen. Auf der Bundesjugendversammlung in Frankfurt wählten junge Mitglieder den ersten Bundesjugendvorstand des neu gegründeten „Jungen ADFC“. Dieser vertritt künftig die rund 30.000 Mitglieder im Alter von 10 bis 26 Jahren.
Koalitionsvertrag: Allianz pro Schiene fordert klare Strategie für das Schienennetz
Der neue Koalitionsvertrag der Bundesregierung enthält nach Einschätzung der Allianz pro Schiene zentrale Weichenstellungen zur Stärkung der Schieneninfrastruktur in Deutschland. Besonders die geplanten höheren Investitionen und das langfristige Bekenntnis zum Deutschlandticket bewertet der Verband positiv. Gleichzeitig fordert die Allianz eine übergeordnete Gesamtstrategie für den Schienenverkehr und eine gezielte Steuerung durch den Bund.
ADFC verlangt verbindliche Finanzierung für flächendeckendes Radwegenetz
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) reagiert auf die im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums durchgeführte Erhebung „Mobilität in Deutschland 2023“, deren Ergebnisse vor Kurzem veröffentlicht wurden. Die Daten zeigen: Der Radverkehr stagniert bundesweit und geht in ländlichen Regionen sogar zurück. Trotz einzelner Fortschritte ist eine Zielerreichung des Nationalen Radverkehrsplans aus Sicht des ADFC nicht absehbar. Der Fahrradclub fordert deshalb deutlich mehr Investitionen und einen verbindlichen Bund-Länder-Vertrag zur Förderung des Radverkehrs.
Bündnis nachhaltige Mobilitätswirtschaft legt 8-Punkte-Plan und Forderungen zur Entbürokratisierung vor
Als Reaktion auf die Pläne zur Erhöhung der Pendlerpauschale und der Kaufprämien für den Individualverkehr hat das Bündnis nachhaltige Mobilitätswirtschaft zwei Impulspapiere zu den laufenden Koalitionsverhandlungen vorgelegt. Ziel sei es, nachhaltige Mobilitätsangebote wirtschaftlich tragfähig, alltagstauglich und bezahlbar zu gestalten.
Eurobike 2025 setzt auf Start-ups, neue Formate und B2C-Angebote
Die Eurobike 2025, die vom 25. bis 29. Juni 2025 auf dem Gelände der Messe Frankfurt stattfinden wird, soll in diesem Jahr eine noch stärkere internationale Beteiligung und ein erweitertes Themenspektrum bieten. Der Veranstalter fairnamic erwartet mehr Unternehmen aus Asien, Europa und Nordamerika als in den Vorjahren sowie über 200 Start-ups und Erstaussteller aus den Bereichen Fahrrad, Sport und Ecomobility. Zudem sei das Angebot für Endverbraucher weiter ausgebaut worden–mit erweiterten Testmöglichkeiten, interaktiven Formaten und Kaufoptionen direkt vor Ort.
Gemeinsam für den Süden: ADAC und TMBW starten Kooperation
Die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg (TMBW) und die drei baden-württembergischen ADAC-Regionalclubs – ADAC Südbaden, ADAC Nordbaden und ADAC Württemberg – haben auf der Urlaubsmesse CMT eine neue Marketingkooperation gestartet. Ziel sei es, die Reiselust und Mobilität im Südwesten Deutschlands zu fördern und nachhaltige Angebote stärker in den Fokus zu rücken.
Radverkehr stärken: ADFC legt klare Forderungen zur Bundestagswahl vor
Der ADFC fordert die nächste Bundesregierung auf, den Radverkehr konsequent zu fördern und ihn als integralen Bestandteil einer nachhaltigen Mobilitätsstrategie zu verankern. Unter dem Leitgedanken „Fahrradland-Plus“ hat der Fahrradclub zehn Argumente formuliert, die zeigen, wie Radverkehr zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen kann – von mehr Verkehrssicherheit und Klimaschutz bis hin zu besserer Gesundheit und höherer Lebensqualität.
SchienenJobs.de: Bahnbranche vereint gegen den Fachkräftemangel
Die Allianz pro Schiene, der Verband der Bahnindustrie (VDB) und die index Internet und Mediaforschung GmbH haben ihre Kräfte gebündelt, um das Karriereportal SchienenJobs.de weiter auszubauen. Ziel sei es, die Bahnbranche bei der Gewinnung von Fachkräften wie Ingenieurinnen, Bauleitern und Logistikexperten zu unterstützen und neue Zielgruppen, darunter Frauen und internationale Fachkräfte, anzusprechen. Bis 2030 werde die Hälfte der Beschäftigten im operativen Betrieb in den Ruhestand gehen, weshalb die Nachfrage nach qualifiziertem Personal hoch sei.


