DZT: Golfstaaten bleiben wichtiger Überseemarkt für Deutschland
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat ihre Marketingaktivitäten in den arabischen Golfstaaten (GCC) ausgeweitet. Damit hat sie die wachsende Bedeutung der Region als einen der wichtigsten Überseemärkte für den deutschen Incoming-Tourismus unterstrichen. Nach Angaben von IPK International stieg die Zahl der Auslandsreisen aus den Golfstaaten im Jahr 2024 auf 20,6 Millionen und übertraf damit das Rekordergebnis aus dem Jahr 2019. Die Ausgaben für Reisen nach Deutschland erreichten 2024 2,3 Milliarden Euro. Der GCC sei damit Deutschlands drittgrößter Überseemarkt.
DTV kritisiert Kürzung der GRW-Mittel im Bundeshaushalt 2026

Der Deutsche Tourismusverband (DTV) kritisierte die Kürzungen im Bundeshaushalt 2026. Nach Angaben des Verbands sollen die Mittel für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) um neun Millionen Euro auf 640 Millionen Euro sinken. Das Programm gelte als zentrale Förderquelle für touristische Infrastrukturprojekte.
WienTourismus legt Praxishandbuch „The Places To Be“ für nachhaltige Stadtentwicklung vor
Der WienTourismus hat gemeinsam mit der WKW-Stiftungsprofessur für nachhaltige Stadt- und Tourismusentwicklung und Urban Innovation Vienna das Praxishandbuch „The Places To Be“ vorgestellt. Das sogenannte Placemaking-Playbook solle international Impulse für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung geben. Es basiere auf zwölf Prinzipien, die erfolgreiche Ansätze aus Wien und anderen Metropolen zusammenführen, und biete eine Grundlage für die Entwicklung neuer urbaner Zentren, die für Bewohner:innen und Besucher:innen gleichermaßen attraktiv seien.
Vier Verbände gründen DMO: Wagrain-Kleinarl initiiert Zusammenschluss zur neuen Tourismusorganisation
Vier Tourismusverbände in der Salzburger Sportwelt gründen ab 2026 eine gemeinsame Destination Management Organisation mit Sitz in Wagrain. Wagrain-Kleinarl, Altenmarkt-Zauchensee, Radstadt und Eben sollen ihre Aufgaben nach über zwei Jahren Vorbereitung bündeln. Nach Angaben der Verbände solle die neue Organisation effizienter arbeiten und die wirtschaftliche Entwicklung der Region stärken.
Saarland stellt Tourismusstrategie 2035 mit klaren Zielen vor
Das Saarland hat die neue Tourismusstrategie 2035 vorgestellt. Wirtschaftsminister Jürgen Barke präsentierte die Eckpunkte. Die Strategie beschrieb die Entwicklung des Saarland-Tourismus bis 2035 und entstand nach Angaben des Ministeriums in Zusammenarbeit mit mehr als 450 Stakeholdern in Workshops, Experteninterviews und einer Internetbefragung.
Hunsrück und Nahe bündeln Tourismusarbeit in neuem Verband Tourismusverband Hunsrück-Nahe e.V.

Am 30. Oktober haben Kommunen aus den Regionen Hunsrück und Nahe in Kirn den Tourismusverband Hunsrück-Nahe e.V. gegründet. Nach Angaben der Organisatoren leitete Landrätin Bettina Dickes die Versammlung. Die Teilnehmenden wählten den Vorstand und verabschiedeten Satzung und Beitragsordnung einstimmig. Die Kommunen beteiligten sich über eine ordentliche Mitgliedschaft an der Grundfinanzierung.
Thüringer Wirtschaftsministeriums & Thüringer Tourismus GmbH: Studie zum Wirtschaftsfaktor Tourismus
Der Thüringer Tourismus hat 2024 einen Bruttoumsatz von 4,17 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus“ des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr der Universität München im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums und der Thüringer Tourismus GmbH hat gegenüber 2019 ein Plus von zehn Prozent gezeigt.
DestinationCamp 2026 startet Themenabfrage für die Branche
netzvitamine bereitet das 16. DestinationCamp vom 5. bis 7. Mai 2026 in Brixen vor. Nach Angaben des Veranstalters sollen sich dort mehr als 270 Fach- und Führungskräfte aus Tourismusorganisationen, Dienstleistungsunternehmen, Wissenschaft, Agenturen, OTA, Beratung und Systemanbietern treffen, um aktuelle Fragen im DACH-Tourismus zu bearbeiten.
DStGB warnt vor kommunalem Finanzkollaps: Forderung nach Reformen und klaren Zuständigkeiten
Die Finanzlage der Kommunen hat sich weiter zugespitzt. Auf der 111. Sitzung des Ausschusses für Finanzen und Kommunalwirtschaft des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) diskutierten Bürgermeisterinnen, Bürgermeister sowie Kämmerinnen und Kämmerer aus ganz Deutschland über den drohenden finanziellen Kollaps der Städte und Gemeinden. Der Vorsitzende des Ausschusses, Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling, fand klare Worte: „Die Kommunen stehen vor dem finanziellen Kollaps. Ein Rekorddefizit jagt das nächste.“

