visitBerlin: Bahn- und Flugverbindungen festigen Berlins Rolle als Verkehrsdrehscheibe

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visitBerlin: Bahn- und Flugverbindungen festigen Berlins Rolle als Verkehrsdrehscheibe

 

Berlin zähle zu den bequem erreichbaren Metropolen Europas. Die Hauptstadt profitiere von ihrer zentralen Lage und einem stetig wachsenden Verkehrsnetz auf Schiene, in der Luft und innerhalb der Stadt. Ob per Zug, Nachtzug oder Direktflug – die Anreise nach Berlin sei vielfältig und komfortabel. Leistungsfähige innerstädtische Verkehrsangebote sollen kurze Wege und nachhaltige Mobilität sichern.

Der Berliner Hauptbahnhof gelte als größter Kreuzungsbahnhof Europas und spiele eine zentrale Rolle im internationalen Bahnverkehr. Seit Dezember 2024 verbinde eine tägliche Direktverbindung Berlin und Paris in rund acht Stunden. Auch die Verbindungen nach Mittel- und Osteuropa seien ausgebaut worden: Bis zu sechs tägliche Direktzüge nach Warschau sowie EuroCity-Verbindungen nach Breslau und Krakau stärken Berlins Funktion als Verkehrsknoten zwischen West- und Osteuropa.

Laut der Studie „Qualitätsmonitor 2023/2024“ von visitBerlin seien 50 Prozent aller Gäste mit dem Zug nach Berlin gereist – sechs Prozentpunkte mehr als in den Vorjahren. Der Berliner Hauptbahnhof habe im „European Railway Station Index 2025“ Platz 4 unter den besten Bahnhöfen Europas belegt. Bewertet worden seien unter anderem Lage, Architektur sowie Service- und Gastronomieangebot.

Berlin sei ein zentraler Knotenpunkt im europäischen Nachtzugnetz. Der European Sleeper verbinde die Hauptstadt mehrmals pro Woche mit Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen und Brüssel. Der ÖBB Nightjet biete tägliche Verbindungen über Prag und Wien bis nach Graz sowie eine Strecke nach Zürich. Ein EuroNight-Zug verbinde Berlin mit Stockholm über Hamburg, Kopenhagen und Malmö. Nach der Einstellung der Nachtzugverbindung nach Paris Ende 2025 plane European Sleeper eine Wiederaufnahme im Frühjahr 2026.

Seit dem 14. Dezember 2025 sei der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) über die neue Dresdner Bahn in rund 23 Minuten vom Hauptbahnhof erreichbar. Der Flughafenexpress FEX fahre im 15-Minuten-Takt. visitBerlin habe die verbesserte Schienenanbindung als wichtigen Beitrag zur Stärkung des BER als internationales Drehkreuz gewertet.

Der Flughafen BER biete Direktverbindungen nach Nordamerika, Ostasien und in den Nahen Osten. New York werde ganzjährig angeflogen, Toronto und Montréal saisonal. Weitere Nonstop-Verbindungen sollen nach Peking, Doha, Dubai, Abu Dhabi und Dschidda bestehen. Doha fungiere dabei als wichtiges Drehkreuz für Weiterreisen nach Asien, Afrika und Australien.

2025 habe der BER rund 26 Millionen Passagiere gezählt, zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Im internationalen Ranking „50 Best Airports in the World for 2026“ habe der Flughafen Platz 22 erreicht. Ausschlaggebend seien laut Bewertung effiziente Abläufe, nachhaltige Prozesse und digitale Technologien gewesen.

Die Weiterentwicklung der internationalen Flugverbindungen erfolge im Rahmen des Connectivity Boards von Flughafen BER, visitBerlin sowie den Industrie- und Handelskammern Berlin und Cottbus. Ziel sei es, die internationale Erreichbarkeit als Standortfaktor der Hauptstadtregion zu stärken.

Der Fernbusverkehr bleibe ein wichtiger Bestandteil der Anreise. Zahlreiche Anbieter sollen Berlin mit europäischen Städten verbinden. Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) am Messegelände biete eine moderne Infrastruktur und gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

Innerhalb Berlins seien Gäste mit S- und U-Bahn, Tram und Bus schnell und nachhaltig unterwegs. Ergänzend sollen Fahrrad-, Car- und Bikesharing-Angebote sowie E-Scooter zur Verfügung stehen. Mit der Berlin WelcomeCard sollen Gäste den öffentlichen Nahverkehr kostenfrei nutzen können und Ermäßigungen bei zahlreichen Attraktionen erhalten.

Das Fahrrad gehöre zu den beliebtesten Verkehrsmitteln in Berlin. Zahlreiche Verleiher und Sharing-Anbieter sollen Cityräder, E-Bikes und Lastenräder rund um die Uhr bereitstellen. In Kombination mit dem öffentlichen Nahverkehr entstehe ein flexibles, nachhaltiges Mobilitätsangebot.

Berlin sei Ausgangspunkt für zahlreiche Fernradwege, darunter der Berlin–Hamburg- und der Berlin–Kopenhagen-Radweg. Sie sollen die Hauptstadt mit anderen Metropolen und landschaftlich reizvollen Regionen verbinden. Radreisen sollen entschleunigtes Reisen und neue Perspektiven auf Stadt und Umland ermöglichen.

 

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Bild: © wal_172619 auf Pixabay

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