Nach der IMEX-Absage: GCB will alternative Lösungen zur Vermarktung

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Kongressschild

 

Die IMEX Frankfurt 2021 findet nicht statt: Das GCB German Convention Bureau e.V. bietet gemeinsam mit der IMEX und weiteren Partnern alternative Lösungen, wie sich die Anbieter des Tagungs- und Kongressstandortes Deutschland gegenüber Veranstaltungsplaner*innen aus dem In- und Ausland präsentieren können.

Herzstück des alternativen Angebotes seien mehrwöchige Aktivitäten im Sommer 2021, die sowohl online als auch face-to-face stattfinden sollen und Deutschland „at the heart of future events“ rücken soll.

Zur IMEX kommen jedes Jahr Veranstaltungsplaner*innen und Anbieter aus über 150 Ländern in Frankfurt am Main zusammen, um Neues zu entdecken, sich weiterzubilden und sich auszutauschen. Angesichts der aktuellen und auch für die kommenden Monate zu erwartenden Reisebeschränkungen und Infektionsschutzmaßnahmen lässt sich die für Mai 2021 geplante Veranstaltung nicht sicher planen und erfolgreich umsetzen.

„Der Ausfall der Leitmesse IMEX unterstreicht erneut, wie wichtig es ist, auch künftig mit einem doppelten Fokus auf persönlicher Begegnung und virtueller Vernetzung auf die Herausforderungen des New Now zu reagieren“, ist Matthias Schultze, Managing Director des GCB, überzeugt. So arbeitet die IMEX mit ihren Partnern an einem neuen digitalen Angebot, um den Austausch innerhalb der Veranstaltungsbranche trotz Absage der Messe weiterhin aufrecht zu erhalten und alternative Formen der Begegnung zu schaffen. „IMEX remains committed to value creation“, sagt Carina Bauer, CEO der IMEX Group. “We’ll be working with industry partners like the GCB on digital activations and experiences that deliver on our mission of uniting and advancing the business events industry – doing everything we can to educate, innovate and help you to make powerful connections with the right people.“

Alternative Lösungen für den Tagungs- und Kongress-Standort

Das GCB präsentiert nach Absage der Messe in Zusammenarbeit u.a. mit der IMEX und weiteren internationalen Partnern wie PCMA ein erweitertes hybrides Programm, um auch im Übergangsjahr 2021 im engen Dialog mit den Kund*innen zu bleiben. Unter dem Motto „At the heart of future events“ bietet das GCB über mehrere Wochen alternative hybride Vermarkungsformate für Anbieter des Tagungs- und Kongressstandorts Deutschland.

Die Aktivitäten, deren Start für den 1. Juni 2021 geplant ist, bestehen demnach aus vier Bausteinen. Der Bereich „Education“ beinhalte Seminare und Webinare zu aktuellen Themen und innovativen Lösungen für Veranstaltungsplaner*innen aus dem In- und Ausland. Veranstaltungsort ist das neue Virtual Venue des GCB.
Der Baustein „Innovation“ biete eine offene Innovationsplattform, die eine interdisziplinäre Zusammenarbeit für Veranstaltungsplaner*innen aus aller Welt ermöglichen und so den Weg für innovative Produkte und neue Geschäftsmodelle für Business Events bereiten soll.

Im Rahmen des „Virtual Market Place“ können Anbieter am Tagungs- und Kongressstandort Deutschland ihre Produkte und Dienstleistungen im GCB Virtual Venue präsentieren – vom virtuellen Messestand über eine eigene Messehalle bis hin zu eigens gebrandeten Meeting- oder Conference Rooms.
Über den Baustein „Live Experience“ erhalten Standorte und Locations in Deutschland die Möglichkeit, nationale Planer*innen in kleinen Gruppen vor Ort zu hosten, um ihre Destination und ihr Angebot vorzustellen. Diese Live Experiences würden zusätzlich online im GCB Virtual Venue präsentiert, um auch internationale und nationale Planer*innen, die nicht vor Ort dabei sein können, daran teilhaben zu lassen und ihnen einen Austausch zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu diesen und weiteren Beteiligungsmöglichkeiten stellt das GCB in einem Webinar am 28. Januar 2021 um 14 Uhr vor. Anmeldung unter folgendem Link: https://t1p.de/374b

http://www.gcb.de

Bild: Getty Images / Canva

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