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Bad Kissingen: Neue Studie zur Gesundheit in Zeiten der Digitalisierung

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Mehr als ein Viertel der Deutschen (27 Prozent) empfindet die Hektik der digitalen Welt als kräftezehrend. Im Auftrag der Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH hat das Meinungsforschungsinstitut Norstat 1.049 Teilnehmer aus Deutschland im Alter von 18 bis 65 Jahren zum Thema „Zeit für Gesundheit“ befragt.

Dabei gaben die Befragten unter anderem Einschätzungen zu Gesundheit, gesundheitsfördernden Maßnahmen und Hindernissen für einen gesunden Lebensstil ab.

Zeit – ein knappes Gut

Als eines der größten Hindernisse für einen gesunden Lebensstil benennen die Deutschen mit 44 Prozent den Zeitmangel. Vor allem für die 25- bis 34-Jährigen stelle Zeit ein knappes Gut dar: Nur acht Prozent dieser Generation hätten das Gefühl, wirklich genug Zeit in ihre Gesundheit investieren zu können. Mit der zeitlichen Verdichtung von Lebensereignissen wie Berufseinstieg und Familiengründung befinde sich diese Altersgruppe in der „Rushhour“ ihres Lebens. Des Weiteren zähle diese Generation zu den Digitale Natives, welche in der digitalen Welt aufgewachsen sind und ihr Leben an das schnelllebige Zeitalter angepasst hätten.

Der Stress der digitalen Welt spiegele sich mittlerweile auch in den Alltagsroutinen wider: Neun Prozent der Frauen gaben an, morgens nach dem Aufwachen mit dem Blick auf das Smartphone in den Tag zu starten. Vor allem die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen scheint Angst zu haben, etwas zu verpassen: Nahezu jeder Vierte schaut morgens zuerst auf das Handy.

Der Wunsch nach Digital Detox

Nachrichten prüfen, Informationen abrufen und auf sozialen Netzwerken aktiv sein: Das führe dazu, dass sich viele Deutsche im Alltag häufig abgelenkt fühlen, obwohl sie gerade beschäftigt seien. 37 Prozent der Deutschen lassen sich von den Benachrichtigungen auf ihren Smartphones immer wieder in den Bann ziehen. Diese Ablenkungen halten nicht nur davon ab, den Moment bewusst wahrzunehmen, sondern können außerdem zu Alltagsstress und zur Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse führen. Nicht selten findet zudem eine Überschneidung des Arbeits- und Privatlebens durch die Nutzung des Smartphones für berufliche Zwecke außerhalb der Arbeitszeit und die ständige Erreichbarkeit für geschäftliche Kontakte statt.

Kein Wunder also, dass 58 Prozent der Befragten in Digital Detox, der bildschirmfreien Zeit, eine Möglichkeit sehen, ihre Gesundheit zu stärken. So würde jeder Zehnte gerne die bildschirmfreie Zeit in seinem Leben erhöhen, um sich stattdessen anderen Dingen widmen zu können. Überraschenderweise schätzen vor allem die jüngsten Befragten, die 18- bis 24-Jährigen, eine bildschirmfreie Zeit als gesundheitsförderlich ein.

„In Bad Kissingen können wir Menschen für gewisse Zeit Abstand von ihrem schnelllebigen Alltag bieten. Wenn ich mich nämlich wirklich auf mich konzentrieren und fühlen möchte, was mir guttut, dann ist das Umfeld ganz, ganz wichtig“, erläutert Dr. Antje Geier, studierte Psychologin und Verwaltungsleiterin der HESCURO Klinik Regina. Hierfür biete beispielsweise das einwöchige Präventionsprogramm „Stark für den Alltag“ das richtige Maß an Anregung, Erholung und Bewegung.

Die Studie wurde zwischen dem 25. Juni und 2. Juli 2018 vom Markforschungsinstitut Norstat im Auftrag der Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH durchgeführt. Insgesamt wurden 1.049 Teilnehmer aus Deutschland im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt.

Weitere Informationen zur Studie „Zeit für Gesundheit“ gibt es hier:
https://cloudy.zucker-kommunikation.de/public/studie

Bild: https://pixabay.com/de/kurbad-geb%C3%A4ude-springbrunnen-1170241/