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Bilanz: Rekordwinter im Allgäu

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Der schneereiche Winter brachte dem Allgäu ein neues Rekordergebnis: Im Winterhalbjahr (November bis April) wurden 4,96 Millionen Übernachtungen gezählt (*), das entspricht einem Plus von 4,5 % oder 214.589 zusätzliche Übernachtungen.

Bei den Ankünften liegt das Plus bei 5,1 %, damit kamen 72.336 neue Gäste ins Allgäu. Legt man diesen Zahlen das durchschnittliche Ausgabeverhalten von 118 € pro Übernachtungsgast im Allgäu zugrunde, welches der dwif (Deutsches Wirtschaftswissenschaftliches Institut für Fremdenverkehr e.V. an der Universität München) für das Allgäu ermittelt hat, so ergibt sich allein fürs Winterhalbjahr eine stattliche Summe von 585 Millionen Euro.

87,4 Prozent aller Urlauber kommen aus dem eigenen Land

Im Allgäu fühlten sich vor allem Urlauber aus dem eigenen Land bestens aufgehoben. Nur 12,6 % aller Winter-Urlauber kommen aus dem Ausland. Die meisten kommen aus der Schweiz (29%), gefolgt von den Niederländern (14 %), aus Österreich (7%), Italien (5%) und Frankreich (3%). Hier darf man davon ausgehen, dass dies auch alle Skifahrer sind. Auch wenn Chinesen mit 7% in der Statistik auftauchen, so sind sie vor allem in Schwangau und Füssen anzutreffen und nicht als klassische Wintergäste auf den Pisten.

10 Jahresvergleich: 87 Prozent mehr Gäste

Das Allgäu ist eine Ganzjahresdestination – wobei der Winter ähnlich hoch beliebt ist wie das Sommerhalbjahr. In den vergangenen 10 Jahren haben sich die Ankünfte um 87 % erhöht, die der Übernachtungen um 32%.

www.allgaeu.de

Bild © Allgäu GmbH