Ideenwettbewerb „Tourismus digital“: Finalisten stehen fest

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111 Beiträge sind im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Tourismus digital“ beim Ministerium der Justiz und für Europa in Baden-Württemberg eingegangen. Nun stehen die sechs Finalisten fest.

Sie alle können sich über Geldpreise zur Umsetzung ihrer Projekte freuen. Nur wie hoch dieser ausfällt, wird erst bei der Preisverleihung am 11. Juni 2018 in Nürtingen entschieden. Der Gewinner des Wettbewerbs erhält für die Umsetzung seines Projekts 100.000 Euro. Der Zweitplatzierte wird sich über 50.000 Euro, der Drittplatzierte über 25.000 Euro freuen können. Die Plätze vier bis sechs erhalten je 5.000 Euro.

Folgende sechs Bewerbungen haben es in die finale Auswahl geschafft (alphabetische Reihenfolge):

Baden-Württemberg zum Mitnehmen. Überall hin. In der Tasche.
Martin Fritz Kommunikation GmbH, Karlsruhe
Mit der interaktiven App werden Geschichten in der Natur, auf Wanderwegen oder Trails erlebbar gemacht und können von den Nutzern selbst mitgestaltet werden. Zu den Features gehören unter anderem eine Sprachassistenz, eine digitale Schnitzeljagd und 360 Grad Audiopanoramas. Ziel ist es die Regionalität des Landes in touristisches Marketing entlang der Reisekette zu übersetzen und interaktiv erlebbar zu machen.

Digitales Hotel
Studenten der Dualen Hochschule Baden-Württemberg: Till Kramer, Paulo Oliveira, Valerie Vortisch, Andreas Muffler (in Kooperation mit Treugast GmbH)
Das digitale Hotelkonzept soll dem Gast durch den Einsatz neuester Technologien ein einzigartiges Urlaubserlebnis entlang der gesamten Reisekette ermöglichen. Grundlage dafür ist ein adäquates Property Management System, welches im Stande ist, die unterschiedlichen Systeme und Softwares miteinander zu verbinden.

Digital Tourism Experts
Gemeinschaftsprojekt der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, Stuttgart und der land in sicht AG, Sulzburg
Mittels eines Spracherkennungssystems sollen Inhalte lokaler Experten erfasst und auf einer digitalen Datenbank gesammelt und gesichert werden. Ziel ist es, die Qualität touristischer Daten inhaltlich und technologisch auf eine neue Stufe zu bringen und diese für die digitalen Anforderungen und nutzerorientieren Ansprüche zu qualifizieren.

FAMIGO
Firma FAMIGO, Kenzingen
Mit FAMIGO können Angebote für Familien umfassend präsentiert werden. Die Inhalte werden von Familien für Familien erstellt. Zusätzlich stellen Städte, Gemeinden und deren Leistungsträger entsprechende Informationen bereit und gewährleisten die Aktualität des Inhalts. Durch die benutzerorientierte Aufbereitung des Inhalts bietet die FAMIGO-IT Lösung als PWA (Progressive Web App) nicht nur Gästen, sondern auch Einheimischen einen Mehrwert und treibt zusätzlich die Digitalisierung in den Städten und Gemeinden voran.

#Makemake – die Zukunfts-App
Kulturamt der Stadt Stuttgart
Auf spielerische Art und Weise können Städtetouristen sich aktiv mit der App im Stadterschaffungsprozess einbringen. Auf Basis von Augmented Reality-Erlebnissen kann der Nutzer bspw. im Spielmodus eine Stadt verändern oder mitgestalten. Damit können Gäste sowie Einheimische als „Stadtproduzenten“ gemeinsam in die Entwicklung der Stadt einbinden. Die App erschafft für den Nutzer „Smart-Sphären“ innerhalb einer Stadt, indem unterschiedlichste Hotspots als „Smartplaces“ vernetzt werden.

TouriTukan – Die App für individualisierte Freizeitaktivitäten
Transport Technologie-Consult Karlsruhe GmbH
App zur Bündelung von Touristen- und Freizeitanbieter-Apps. Die App zielt darauf ab, dem Nutzer eine Freizeitkomplettlösung – ein Tool zur individuellen Suche und Planung touristischer Aktivitäten und sozialer Interaktion – zu bieten. Die Plattform vereint damit mehrere einzelne App-Lösungen.

https://tourismusdigital-bw.de/