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Ideen für den Städtetourismus: NRW vergibt #urbanana-Award

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Tourismus NRW und seine Partner KölnTourismus, Düsseldorf Tourismus und Ruhr Tourismus hatten in Kooperation mit CREATIVE.NRW neue Ideen und Projekte für den Städtetourismus in Nordrhein-Westfalen gesucht. Jetzt wurden in Mülheim an der Ruhr die Gewinner des #urbanana-Award gekürt.

Fünf Projekte wurden mit je 4.000 Euro Preisgeld prämiert. Zusätzlich wurde das Projekt „Big Beautiful Buildings“ symbolisch ausgezeichnet. Eine Fachjury hatte die Gewinnerprojekte nach den Kriterien Innovation, Originalität und Wertschöpfungspotenzial ausgewählt.

Dies sind die Gewinner des zweiten #urbanana-Awards:

  • Places, Gelsenkirchen: Das Places_Virtual Reality Festival feierte 2018 als erstes frei zugängliches und kostenfreies Festival für Virtual Reality in Deutschland eine vielbeachtete Premiere. Es richtet sich sowohl an Fachbesucher als auch an Nutzer. Ziel ist es, die Veranstaltung als Technologie-Festival mit regionaler Strahlkraft zu etablieren und so auch zur Entwicklung des gastgebenden Gelsenkirchener Stadtteils Ückendorf beizutragen.
  • Bielefeld leuchtet: Bielefeld leuchtet ist eine besondere Art der Stadtführung, die Film, Spaziergang und neue Entdeckungen miteinander kombiniert. Das verbindende Element ist dabei ein Wanderkino, das an einem Sommerabend an bekannte und weniger bekannte Orte in der Stadt zieht und dort Filme von Bielefeldern zeigt, die oftmals auch Bielefeld zum Thema oder als Spielort haben. Das Publikum zieht gemeinsam mit dem Wanderkino durch die Stadt und entdeckt dabei im Film, aber auch in der Realität ganz unterschiedliche Orte und Geschichten. Die Wanderung endet schließlich in einem gemeinsamen Picknick.
  • Köln-Galerien-App: Eine Broschüre mit dem Namen „Köln Galerien“ gibt es schon lange, nun wurde das Angebot digitalisiert und erweitert. Die gleichnamige App zeigt unter anderem die nächsten Eröffnungen, laufende Ausstellungen und solche, die bald zu Ende gehen. Auch Vorschauberichte sind verfügbar. Daneben bietet sie eine Übersicht aller wichtigen Kölner Galerien, Museen, Institutionen, Kunsträume und Privatsammlungen – mit interaktiver Karte zu den Kunstorten in der Umgebung.
  • Three Places, Düsseldorf: Three Places soll eine Mischung aus kultureller Stadtwanderung und kleinem, feinem Festival werden. Zweimal im Jahr wollen die Macher an vier ausgewählten, immer anderen Orten in Düsseldorf ein besonderes musikalisches, literarisches, kulinarisches oder auch performerisches Programm bieten – vom Dunkelkonzert bis zum Einkaufen mit einem Koch in exotischen Märkten. Dabei wollen sie insbesondere auch Hotels als Spielstätten einbeziehen, um Einheimische und Touristen zusammenzubringen. Die erste Ausgabe des Festivals ist unter dem Namen „Japanviertel-Edition“ für den 14. September geplant.
  • Food, Cycle and Soul, Köln: Die Macherinnen von Food, Cycle and Soul wollen nicht nur die einzige kulinarische Tour bieten, die Teilnehmer auf dem Fahrrad durch Köln führt. Sie wollen auch eine Stadterkundung abseits der üblichen Touristenpfade ermöglichen und Gäste daher rüber, auf die weniger bekannte rechte Rheinseite in die Stadtteile Kalk und Mülheim, bringen, die sich derzeit zu angesagten Stadtvierteln der kreativen Szene entwickeln. Die Touren sind aktuell noch in Planung.
  • Big Beautiful Buildings, Ruhrgebiet: Das Projekt entstand im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahrs 2018 und rückte die Architektur der Wirtschaftswunderzeit der 1950er bis 1970er Jahre ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Viele Bauten öffneten ihre Türen und ließen sich von Besuchern entdecken – begleitet von besonderen Angeboten wie Musik, Filmen oder Kunst. Die Internetseite des Projekts liefert auch weiterhin viele Infos und wer möchte, kann viele der Bauten auch nach wie vor auf eigene Faust besuchen.

www.dein-nrw.de/urbanana-award