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Leipzig setzt auf Wagner

am . Veröffentlicht in Städte- und Kulturtourismus

Richard Wagner by Caesar Willich ca 1862


Leipzig feiert das Wagner-Jubiläum 2013 mit zahlreichen Veranstaltungen und einem neuen Museum.

Richard Wagner gilt als einer der einflussreichsten Komponisten der Hochromantik. Er wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren und am 16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. In Leipzig besuchte er unter anderem die Nikolaischule, die Thomasschule und die Universität. Von Thomaskantor Theodor Weinlig und Gewandhausmusiker Gottlieb Müller erhielt er das musikalische Rüstzeug, das ihm später zum Erfolg verhalf.

Festjahr 2013

Der 200. Geburtstag von Richard Wagner wird in Leipzig im Jahr 2013 mit vielen Veranstaltungen gefeiert. Ziel sei es, seine Geburtsstadt in 2013 zum Mekka für Musikfreunde aus der ganzen Welt zu machen. Höhepunkt des Jubiläumsjahres seien die vom 16. bis 26. Mai 2013 stattfindenden Wagner Festtage in Leipzig. Innerhalb dieser eröffne am 21. Mai 2013 eine neue Ausstellung in der Alten Nikolaischule. Die Erinnerungsstätte widmet sich ausschließlich dem jungen Richard Wagner von 1813-1834. In der Alten Nikolaischule befindet sich außerdem die Richard-Wagner-Aula, der einzige authentisch erhaltene Ort, an dem der junge Wagner wirkte.

Zum Festakt am 22. Mai 2013 sollen Wagners berühmteste Werke in ganz Leipzig aufgeführt werden. Opernintendant Ulf Schirmer dirigiert das Gewandhausorchester mit dem „Ring ohne Worte“ und Universitätsmusikdirektor David Timm führt im neu eröffneten Paulinum die „Götterdämmerung“ mit dem Mendelssohnorchester auf.

Wagner in Leipzig erleben

In Vorbereitung auf das Festjahr gibt ein neuer Internetauftritt einen Überblick zum Leben, musikalischen Schaffen und den Wirkungsorten von Wagner in Leipzig: www.richard-wagner-leipzig.de.  Für Wagner-Freunde soll diese Internetseite eine umfangreiche Veranstaltungsübersicht, die Aufführungen, Stadtrundgänge und Ausstellungen während der Richard-Wagner-Festtage (16.-26.5.2013) enthalten.

Auf dem Rundgang „Wagner Wege in Leipzig“ könne man zu Fuß den Spuren Wagners in der Innenstadt folgen. Thematische Stadtführungen biete u.a. die Leipzig Erleben GmbH an (www.leipzig-erleben.com).

Dabei werden auch viele Anekdoten vermittelt. Schon als Musikstudent versuchte Wagner beispielsweise in Leipzig vergeblich, seine Dienste beim berühmten Musikverlag C. F. Peters anzubieten. Als er schüchtern anfragte „ob er nicht etwas Geld mit Kompositionen verdienen könne, um sein Studium zu finanzieren“, wies man ihn ab: „Leisten Sie erst mal was in der Musik, dann kommen Sie wieder.“ Er kam wieder. Aber erst sehr viel später und zwar mit seinem Werk „Tannhäuser“, das 1853 als erste seiner Opern in Leipzig uraufgeführt wurde. Und endlich fand er auch in Operndirektor Angelo Neumann einen Förderer seiner Kunst. Wagner war außer sich vor Freude: „Heil Leipzig, meiner Vaterstadt, die eine so kühne Theaterdirektion hat“, schrieb er in einem Telegramm aus Bayreuth nach der Uraufführung des „Rings der Nibelungen“.

Auswärtige Besucher können über die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH ganzjährig Reiseangebote buchen. Darunter zum Beispiel ein dreitägiges Arrangement für Individualreisende „Leipzig erleben: Richard Wagner feiern“. Neben zwei Übernachtungen seien eine Stadtführung, Eintrittskarten für die Oper und eine kulinarische Komposition nach Wagner (3-Gang-Menü) im Restaurant „Weinstock“ enthalten. Der Preis betrage ab 139 Euro pro Person (im DZ).

www.leipzig.travel

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