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Europas Städte boomen

am . Veröffentlicht in Städte- und Kulturtourismus

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Auf der ITB Berlin präsentierte das Forschungsteam der MODUL University Vienna gemeinsam mit European Cities Marketing die touristische Nachfrageentwicklung in Europas Städten des Jahres 2011.

London, Paris und Rom seien demnach die beliebtesten Städtetourismusdestinationen in Europa, diese Städte weisen Nächtigungen jenseits der 15 Millionen Grenze auf. Barcelona und Madrid hingegen konnten 2011 mit Steigerungen von 15% bzw. 11% den höchsten Nächtigungszuwachs unter den Top 10 Städten in Europa erzielen. Wien erzielt mit 8,2% Wachstum einen absoluten Spitzenwert, konkret wurden im Jahr 2011 12,2 Millionen Nächtigungen erzielt. Wien liegt damit, wie bereits im Vorjahr, bei den internationalen Nächtigungen auf dem 6. Platz, direkt vor Berlin.

Prof. Dr. Karl Wöber, Projektleiter und Rektor der MODUL University Vienna, kommentiert dieses Ergebnis mit den Worten: "Die Gesamtperformance des europäischen Städtetourismus beweist mit Nachdruck, dass dieses Segment die treibende Kraft im europäischen Tourismus ist. Anhand der Nächtigungsergebnisse für 2011 erkennt man, dass viele Städte, trotz anhaltend schwieriger volkswirtschaftlicher Entwicklungen, im letzten Jahr Rekordwerte und beeindruckende Zuwachsraten erreichen konnten. Wien liegt mit dem letztjährigen Ergebnis nicht nur was die absoluten Zahlen, sondern auch was die Zuwachsrate betrifft unter den besten Tourismusstädten Europas."

"Die breite Streuung der Herkunftsländer trägt zum Wachstum, aber auch zur relativen Krisensicherheit des Städtetourismus bei", so Norbert Kettner, Geschäftsführer von WienTourismus. "In den Städten ist der Nationenmix schon grundsätzlich ein größerer - in Wien kommt beispielsweise jeder vierte Gast von außerhalb Europas, während über zwei Drittel der Österreich-Urlauber nur aus drei Ländern - Österreich, Deutschland und der Schweiz - kommen. Die Wiener Strategie, nicht nur auf Nahmärkten zu werben, sondern mit derselben Intensität auch auf den Fernmärkten Nachfrage zu generieren, geht auf und kann auch als europaweites Rezept funktionieren."

Ein Blick auf die wichtigsten Herkunftsmärkte für den Städtetourismus in Wien zeige, dass nicht nur im traditionellen und wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland Zuwächse verzeichnen worden seien, sondern besonders vom dem aktuell stark expandierenden russischen Markt profitiert wurde. Unter den 57 führenden Tourismusstädten Europas sei Wien die zweitbeliebteste Destination bei den russischen Gästen, nur Prag habe noch mehr Gäste aus Russland als Wien. Die weiteren Top-Herkunftsmärkte neben Deutschland und Russland seien Italien, USA und Spanien.

www.modul.ac.at

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