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Wandern digital: Neue Studie von BTE

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BTE hat die Ergebnisse einer aktuellen Marktforschung zum Digitalen Verhalten der Wanderer veröffentlicht. Sie entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutscher Wanderverband (DWV).

Die Digitalisierung erfasst alle Lebensbereiche – selbstverständlich auch das Wandern. Das gilt für Informationen zur Wanderung, Vorbereitung der Entscheidung, Buchung von Quartieren und Leistungen, Routing und Wetterdienste, Teilen von Eindrücken, Bewertungen, Verbreiten eigener Routen, etc. Die Studie will somit ein differenziertes Bild des digitalen Verhaltens der Wanderer entlang der Customer Journey zeichnen. Dabei würden verchiedenen Erkenntnisse deutlich, u.a.:

  • Das digitale Verhalten der Wanderer bei Inspiration, Information und in der nachbereitenden Reflektion der Wanderung entspreche dem Verhalten der Bevölkerung: So hätten Webseiten, Apps und soziale Medien beim Wanderurlaub oder Tagesausflug eine erhebliche Bedeutung. Diese Medien sollten im Tourismusmarketing zwingend angemessen genutzt werden.
  • Während der Wanderung zeigten die Wanderer ein differenziertes Bild im Hinblick auf die Nutzung digitaler Medien. 40% der Wanderer verzichteten während der Wanderung bewusst auf eine digitale Unterstützung. Bei dieser Gruppe stünden Naturgenuss und Abschalten im Vordergrund. Diese Einstellung sei weitgehend altersunabhängig und auch bei Jüngeren deutlich. 65% der Wanderer wollen sich demnach (heute und auch zukünftig) auf Markierungen und Wegweisung in der Landschaft verlassen. 20% der Wanderer (44% der 14-19jährigen) orientierten sich ausschließlich per Handy. 60% der Wanderer interessierten sich für digitale Navigation und wollen das gern ausprobieren.

Die Studie lege nahe, dass Wanderer auch zukünftig unterschiedliche Präferenzen in der Nutzung digitaler Medien zeigen werden. Die Veröffentlichung von BTE enthält insgesamt die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Haushaltsbefragung wie einer Befragung einer ausgewiesenen Wander-Zielgruppe und Empfehlungen für die Branche.

Zum Download der Studie