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Travel Industry Club verleiht impulse4travel Thought Leader Award

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Bild vom Thought Leader Award

 

Unter dem Titel „Mutmacher“ hatte der Travel Industry Club (TIC) Menschen und Unternehmen der Reise-Industrie aufgerufen, ihre Initiativen für einen seiner Awards einzureichen. In der Kategorie Thought Leader konnte sich nun das Manifest impulse4travel durchsetzen.

Verliehen wurde die Auszeichnung im Rahmen der Travel Industry Awards in Frankfurt. Branchenmitglieder laden die beiden Initiatoren nun dazu ein, sich als Botschafter oder Unterstützer für impulse4travel zu engagieren. Gleichzeitig können sie einen Zukunfts-Check für ihr Unternehmen durchführen.

Ziel des Manifests sei es, den Tourismus bis zum Jahr 2025 als Zukunfts- und Lebensraumgestalter zu etablieren – dabei soll dieser so gedacht werden, dass er Reisenden ebenso gerecht werde wie den Einheimischen, der Umwelt oder Mitarbeitern. Im Herbst 2020 hatten Realizing Progress und der VIR aus diesem Grund einen branchenweiten Denkprozess angestoßen, an dem sich 300 touristische Akteure beteiligten. Die Ergebnisse der Interviews und virtueller Diskussionsrunden aus den Bereichen Reisebüros, Veranstalter, OTAs, Destinationen, Technologie, Start-ups sowie Hotellerie flossen in ein Manifest ein, das schließlich die Grundlage eines Think Tanks im Oktober 2020 bildete. Bei dem digitalen Format tauschten sich 30 Expert*innen über politisch-rechtliche, ökonomische, ökologische, technologische sowie soziokulturelle Aspekte aus. Am 4. Dezember stellten die beiden Seiten das finale Manifest im Rahmen des Zukunftstages der Industrie und Presse vor.

„Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie ist uns doch klar, dass wir die Zukunft neu denken und visionär nach vorne blicken müssen“, kommentiert Florian Bauhuber von Realizing Progress. „Die nächste Krise steht jedoch schon vor der Tür – der Klimawandel ist die größte Herausforderung für den Tourismus – mit impulse4travel haben wir der Branche die passende Plattform verliehen, um eine öffentliche Diskussion über das Reisen von morgen zu führen.“

„Mit diesem Manifest haben wir einen maßgeblichen Prozess in unserer Branche angestoßen“, ergänzt Michael Buller, Vorstand des VIR. „Mehr als 300 Touristiker*innen haben mitgewirkt, um eine Vision für das Jahr 2025 zu entwickeln und der Branche damit nicht zuletzt zu einem neuen Selbstverständnis zu verhelfen. Die gestrige Auszeichnung durch die hochkarätige Jury des Travel Industry Clubs macht uns außerordentlich stolz und ist eine überaus große Anerkennung für die gemeinsame Initiative.“

Das Manifest in voller Länge finden Interessenten unter www.impulse4travel.de/manifest. Auf dieser Seite können sie sich unter anderem auch über die wichtigsten Ergebnisse informieren – so etwa über den Zukunfts-Check, an dem sich Unternehmen orientieren können. Mit Hilfe eines Fragebogens hätten sie die Möglichkeit, sich selbst besser einzuordnen. Darüber hinaus laden Realizing Progress und VIR die Branche dazu ein, sich für die Vision des Manifests zu engagieren und auf der Seite im wahrsten Sinne des Wortes „Gesicht“ zu zeigen.

Am 1. Oktober um 10:00 Uhr findet ein öffentliches Zoom-Meeting statt. Unter dem Motto „Was bedeutet impulse4travel für Dich?“ sollen sie mehr über das Manifest erfahren. Fragen und aktiver Austausch seien explizit erwünscht – zur Registrierung geht es hier.

Fotohinweis (von links nach rechts): Pressebild - Michael Faber, Catharina Fischer und Johannes Böhm von Realizing Progress freuen sich über die TIC-Auszeichnung (Credit Oliver Selzer).

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