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Neues Destinationsmodell für Mecklenburg-Vorpommern sieht sieben Tourismusregionen vor

am . Veröffentlicht in Strategie, Orga & Finanzen

See, wanderweg

 

Mecklenburg-Vorpommern soll aus sieben Reiseregionen heraus gemanagt werden, die in den kommenden Jahren arbeitsfähig aufgestellt werden müssen. Dies ist das Kernergebnis eines knapp einjährigen Prozesses einer vom Tourismusbeauftragten des Landes koordinierten Arbeitsgruppe aus Vertretern der touristischen Regionen sowie aus Kommunen in MV. Mit dem neuen „Destinationsmodell MV“ steht nach dem gemeinsamen und extern begleiteten Prozess die Basis für die zukunftsfähigen Strukturen im Land.

Das sogenannte "Drei-Ebenen-Modell" zielt darauf ab, eine klare Aufgabenverteilung zwischen Kommunen, Regionen und Landesebene zu etablieren. Jede Ebene soll spezifische touristische Fragestellungen und Herausforderungen in enger Abstimmung bearbeiten. Ergänzend wird ein Tourismusgesetz angestrebt, um die Finanzierung des Sektors zu stärken.

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer betont die Bedeutung dieser Neustrukturierung für die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern. Eine klare Aufgabenzuordnung und stabile Finanzierung sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg dieser Initiative.

Der Tourismusbeauftragte des Landes, Tobias Woitendorf, hebt hervor, dass die Schaffung effizienter, gut ausgestatteter kommunaler und regionaler Strukturen entscheidend ist. Diese Strukturen sollen zur Wertsteigerung, Zufriedenheit und Akzeptanz im Tourismus beitragen und Mecklenburg-Vorpommern als attraktives Urlaubsziel positionieren.

Das Konzept sieht vor, die sieben Reiseregionen – Fischland-Darß-Zingst, Mecklenburg Schwerin, Mecklenburgische Seenplatte, Ostseeküste Mecklenburg, Rügen, Usedom und Vorpommern – in einem mehrjährigen Prozess zu etablieren und zu professionalisieren. Dieser Strukturprozess wird in Vorbereitung auf ein neues Tourismusgesetz für das Bundesland weiterentwickelt.

Das Projekt, initiiert durch das Wirtschaftsministerium und den Tourismusbeauftragten, hat die Weiterentwicklung der regionalen Destinationsstrukturen im Fokus. Die Einbindung der Ergebnisse aus fünf Modellregionen und die Berücksichtigung eines zukünftigen Tourismusgesetzes sind Teil dieser umfassenden Strategie.

Weitere Informationen: Ergebnisbericht Destinationsmodell MV

Bild: Wandern auf dem Naturparkweg in Schwerin © TMV/Gänsicke

 

 

 

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