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Verbraucherschützer wollen Reisegutscheine nur auf freiwilliger Basis

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Schon Anfang der Woche warnte die Verbraucherzentrale davor, dass die Reisebranche auif Kosten der Verbraucher gerettet würde. Doch Reisegutscheine auf freiwilliger Basis könnten eine Option sein.

Medienberichten zufolge erklärte Marion Jungbluth gegenüber dpa: "Die Verbraucher dürfen nicht gezwungen werden, der Reisebranche einen Kredit zu gewähren, wenn sie selber das Geld für anderes wie Miete oder Lebensmittel einsetzen wollen. Das wäre unfair und gerade für Menschen mit kleinen Einkommen eine nicht zu verantwortende soziale Härte." Gutscheine für ausgefallene Reisen müssten demnach freiwillig bleiben.

Die Bundesregierung denkt derzeit über Lösungen nach, wie Reiseanbietern und Reisebüros über die Corona-Krise geholfen werden kann. Klaus Müller, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), verlangte bereits am MOntag (23.03.2020) bei Pauschalreisen eine schnelle, faire und sichere Klarstellung - für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Unternehmen. „Die Bundesregierung muss Pauschalreisende in der Corona-Krise schnell und fair absichern. Die verpflichtende Annahme von Reisegutscheinen, wie es die Reisebranche derzeit fordert, ist aber keine gute Lösung. Falls Reiseanbieter Pleite gehen, wären solche Gutscheine nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind. Dann müsste wohl erneut der Steuerzahler einspringen, wie bereits bei der Insolvenz von Thomas Cook."

Eine gute Lösung wäre dagegen ein Absicherungsfonds, der sicherstellt, dass die Verbraucher ihre Vorauszahlungen zurückerstattet bekämen, gleichzeitig die Reiseunternehmen aber in dieser schwierigen Situation liquide blieben.

https://www.vzbv.de/

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