Keine Verlängerung der pauschalen Reisewarnungen: Nur noch für RKI-Risikogebiete

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Gute Aussicht Reisende

 

Lichtblick für die Tourismusbranche und das Outgoing: Nur für Corona-Risikogebiete gilt künftig automatisch eine Reisewarnung. Die ehemals weltweite Covid-19-Reisewarnung wird laut Auswärtigem Amt nur noch bis 30. September 2020 fortbestehen.

Ab dem 1. Oktober 2020 werden dann wieder umfassend differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise bzw. Reisewarnungen für einzelne Länder gelten. Als Grundregel gelte dabei im Hinblick auf COVID-19:

  • Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt grundsätzlich weiterhin für alle Länder, die von der Bundesregierung als Risikogebiet eingestuft sind.
  • Für Länder, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich sei, eine Quarantäne nach Einreise vorgesehen sei oder die in einer Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, wird in der Regel von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten.
  • Für Länder, bei denen sowohl das Infektionsgeschehen gering ist als auch uneingeschränkte Reisemöglichkeiten bestehen und keine sonstigen Gründe dagegensprechen, wird die Reisewarnung aufgehoben und zu besonderer Vorsicht geraten.

Corona-Risikogebiete des RKI

Das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht weiterhin nach gemeinsamer Abstimmung von Bundesgesundheitsministerium, Auswärtigem Amt und Bundesinnenministerium internationale Risikogebiete. Die Festlegung der Risikogebiete basiere auf einer Betrachtung der Infektionszahlen und einer qualitativen Bewertung. Das Auswärtige Amt steuere Beobachtungen und Bewertungen des Umgangs mit dem Infektionsgeschehen im Ausland bei. Wesentliches Ziel der Reise- und Sicherheitshinweise bleibe der Gesundheitsschutz.

Bis 30. September gilt weiterhin, dass vor nicht notwendigen, touristischen Reisen ins Ausland gewarnt wird, außer

  • in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (Belgien*, Bulgarien*, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich*, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien*, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien*, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien*, Tschechien, Ungarn, Republik Zypern),
  • in Schengen-assoziierte Staaten (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz),
  • in das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, nach Monaco, San Marino und in den Vatikanstaat.

* Aufgrund hoher Infektionszahlen gilt für diese Länder entweder für bestimmte Regionen oder das ganze Land derzeit eine Reisewarnung.

Was für das einzelne Reiseland gilt, finden Reisende in den Reise- und Sicherheitshinweisenunter www.diplo.de/sicherreisen
Hier kann jeder den Newsletter mit den Reise- und Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes abonnieren.
Hier geht es zur App "Sicher reisen" des Auswärtigen Amtes.

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