Hamburger Tourimusbranche nimmt Politik in die Pflicht

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Hamburg Hafen

 

Im kommenden Jahr stehen in Hamburg die Bürgerschaftswahlen an. Für den Tourismusverband die Gelegenheit, seine Ansprüche zu formulieren.

Insgesamt 18 Empfehlungen werden an die Politik kommuniziert, damit Privat- und Geschäftsreisende aus dem In- und Ausland die Stadt weiterhin besuchen und das Bewusstsein der Hamburger Bürger/innen für die Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor kontinuierlich gesteigert wird. Diese erstrecken sich über vier Handlungsfelder: Stadtplanung, Wertschätzung und Akzeptanz, Marketing und Arbeitskräfte.

Die Forderungen

Stadtplanung:

  • Erarbeitung und Abstimmung eines Masterplans für die Innenstadt
  • räumliche und zeitliche Optimierung der Veranstaltungsplanung
  • Zusammenfassung der Mobilitätsangebote mit allen relevanten Akteuren und Aufbereitung des Gesamtangebots für Bürger und Gäste
  • Aufbau eines Informations- und Verkehrsangebots, das den maritimen Markenkern Hamburgs besser erschließt
  • Einrichtung eines zentral in der Innenstadt gelegenen „Welcome-Centers“ als Schaufenster der Stadt
  • Ausbau und Bündelung der digitalen Informationsangebote für Bewohner und Gäste

Lebensqualität und Wertschätzung

  • Runder Tisch mit Vertretern aus der Politik zur Beratung über konkrete Themen der Tourismusförderung
  • Förderung von touristischen Qualitätsinitiativen; Bevorzugung daran teilnehmender Institutionen bei städtischen Förderungen und in der kommunalen Kommunikation
  • Relaunch der Vergaberichtlinien der Kultur- und Tourismustaxe; die Mittel müssen wieder entsprechend der ursprünglichen Vereinbarung (Stichwort: Anschubfinanzierung, keine Förderung von dauerhaften Projekten) eingesetzt werden

Arbeitskräfte

  • Aufbau eines hochqualifizierenden Studienangebots
  • Sicherstellung von bezahlbaren Wohnungsangeboten (Wohnheime) für Auszubildende
  • effektive und effiziente Integrationsprogramme für Migranten

Marketing

  • Sicherstellung eines gemeinsamen Marketings aller städtischen Institutionen
  • Optimierung der Organisationsstruktur der Hamburg-Marketing-Gesellschaften
  • Weiterentwicklung des Geschäftsmodells der Hamburg Tourismus GmbH
  • Einbindung der privaten Wirtschaft in eine optimierte Marketingstruktur
  • stärkere Anbindung anderer Flughäfen mit internationalen Flugverbindungen (Stichworte Check-in, Gepäckabfertigung etc.) an den Kongressbahnhof Dammtor
  • Stärkung der Präsenz Hamburgs im asiatischen Reisemarkt (vor allem China und Indien)

Mehr Infos dazu:
https://www.tourismusverband-hamburg.de/

Bild: https://pixabay.com/de/photos/reise-stadt-architektur-panorama-3136679/

 

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