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Berlin richtet Fonds für außergewöhnliche touristische Maßnahmen ein

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Der Berliner Senat hat in seiner letzten Sitzung auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller die Einrichtung eines Fonds für außergewöhnliche touristische und sportbezogene Maßnahmen beschlossen.

Ergänzend zu den im Rahmen des neuen Tourismuskonzepts 2018+ beabsichtigten Vorhaben sollen damit weitere Maßnahmen umgesetzt werden können, die die touristische Attraktivität Berlins steigern und zugleich über die allgemeine Wirtschafts-, Kultur- oder Spitzensportförderung hinausgehen. Der Umfang des Fonds betrage jährlich 1 Mio. €.

Gleichzeitig werde beim Regierenden Bürgermeister ein Beirat eingerichtet, der Empfehlungen für förderungswürdige, außergewöhnliche tourismus- und sportbezogene Projekte ausspricht. Ziel ist es, der Tourismuswirtschaft in Berlin unter Beteiligung der in dieser Branche tätigen Organisationen und Institutionen ergänzende Impulse zu verleihen.

Angehören sollen dem Beirat neben dem Regierenden Bürgermeister jeweils zwei Vertreterinnen bzw. Vertreter der Tourismusbranche und der Sportbranche, eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der Berliner Wirtschaft sowie jeweils eine Vertreterin bzw. ein Vertreter der auch zur Finanzierung des Fonds beitragenden Senatsverwaltungen für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie für Inneres und Sport. Der Beirat soll mindestens einmal pro Kalenderjahr tagen und Empfehlungen an den Regierenden Bürgermeister zur Verwendung der im Fonds enthaltenen Mittel abgeben. Dem beim Regierenden Bürgermeister etablierten „Runden Tisch Tourismus“ sind die Empfehlungen zur Kenntnis zu geben.

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