Und jetzt auch noch ein Unfall: Seilbahn Zugspitze bleibt geschlossen

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Es läuft nicht rund bei der neuen Seilbahn zur Zugspitze. Stromausfälle, vereiste Türen, Zugseile, die sich verändern - und jetzt auch noch ein Unfall.

Ersten Untersuchungsergebnissen zufolge ist ein gerissener Kettenzug in der Bergstation Auslöser für den gestrigen Zwischenfall an der Seilbahn Zugspitze gewesen. Bei der Vorbereitung einer routinemäßigen Bergeübung außerhalb des Fahrbetriebs sei beim Absenken des Bergewagens die Kette des Hebewerkzeugs gerissen und habe dadurch eine Kettenreaktion ausgelöst. Daraufhin prallte der unbesetzte Bergewagen ungebremst in die unbesetzte Seilbahnkabine. Personen seien nicht zu Schaden gekommen. An der Seilbahnkabine sei jedoch ein erheblicher Sachschaden entstanden. Die Folge: Wann es weitergeht, ist vollkommen unklar.

In welcher Höhe der Schaden ausfällt, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden. Auch liefen die Untersuchungen zu Unfallhergang und Ursache weiter. Der Seilbahnhersteller Garaventa, die Seilbahnaufsicht sowie die Sachverständigenorganisation Rotec seien dabei hinzugezogen worden.

Wann die Seilbahn zum Zugspitzgipfel wieder in Betrieb gehen könne, sei zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Die Zahnradbahn und die Gletscherbahn zur Zugspitze seien regulär in Betrieb. Bis zur Behebung des Schadens rät die Bayerische Zugspitzbahn dringend davon ab, die Kletterroute "Eisenzeit" über das Bayerische Schneekar zu begehen.

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Bild: Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG