Berlin braucht mehr Kapazitäten für Großkongresse

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Stärken Berlins



Neue Studie zum Kongressmarkt in Berlin zeigt die große Bedeutung diese Sektors. Um dies auszuschöpfen, benötigt die Stadt jedoch mehr Kapazitäten.

Einen Gesamtumsatz von 23,58 Millionen Euro und 0,47 Millionen Euro Steuereinnahmen habe allein der Kongress der Internationalen Gesellschaft für Thromboseforschung (isth2017.org) der Stadt gebracht. Dies zeigt beispielhaft die neue Studie, in Auftrag gegeben vom Berlin Convention Office von visitBerlin und der Messe Berlin. Der sechstägige Kongress mit mehr als 9.000 Teilnehmern aus 90 Ländern fand im Juli 2017 statt.  

„Die Berliner Wirtschaft profitiert sehr stark vom Kongresswesen“, sagt Burkhard Kieker, Geschäftsführer von visitBerlin. „Unsere Studie zum ISTH-Kongress zeigt, dass Großkongresse wichtig für Berlin sind und viel Umsatz bringen. Allerdings haben wir zu wenige Kapazitäten für Kongresse ab 2.500 Teilnehmern und müssen Anfragen zunehmend abweisen. Um weiterhin erfolgreich zu sein, braucht die Stadt dringend zusätzliche Veranstaltungsflächen. Dies würde helfen, die Zahl der Großkongresse – ob aus Deutschland oder international – steigen zu lassen.“

Die Messe Berlin baut derzeit eine weitere, multifunktionale Halle, die unter dem Namen hub27 ab 2019 unter anderem für Messen und Kongresse ab dieser Größenordnung zur Verfügung stehen wird. Letztes Jahr fanden in Berlin mehr als 20 Großveranstaltungen und -kongresse mit über 2.500 Teilnehmern statt, davon allein zwölf auf dem Gelände der Messe Berlin.

Neben den oben genannten Angaben zum Umsatz durch einen Großkongress fasst die Studie auch Aspekte zusammen, die den ISTH-Kongressteilnehmern an der Stadt positiv aufgefallen sind: Die Punkte der Top-drei-Liste seien der exzellente öffentliche Nahverkehr, die Sehenswürdigkeiten und Berlins Geschichte sowie die Vielfalt an Restaurants und Hotels.

www.BerlinMICESummit.visitBerlin.de