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Camping-Rekord in Österreich

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2017 verzeichneten die Campingplätze in Österreich über 6,4 Millionen Übernachtungen. Ein Wert, wie er zuletzt in den 1990er-Jahren erreicht wurde.

Auch die Zahl der Ankünfte überstieg 2017 demnach erstmals die "magische Grenze" von 1,5 Millionen – das entspricht einer Steigerung von zehn Prozent gegenüber 2016 und stellt den Höhepunkt seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1974 dar (Quelle: Statistik Austria). "2017 war ein Rekordjahr im Camping", sagt Daniel Kunc, Experte des Österreichischen Camping Clubs (ÖCC). Der Experte kennt die Gründe für die steigende Beliebtheit: "Die Urlaubsform überzeugt vor allem mit Flexibilität und der Nähe zur Natur. Ziel und Zeit der Reise können frei und kurzfristig gewählt werden und viele schätzen kurze Wege zum See oder Berg."

Hohe Steigerungsraten seit 2012

Insbesondere in den vergangenen fünf Jahren scheint sich das Camping zum Trend entwickelt zu haben. "Vergleicht man die Zahlen von 2012 und 2017, sind Steigerungsraten von knapp 22 Prozent bei den Übernachtungen und sogar 31 Prozent bei den Ankünften zu verzeichnen", weiß der Camping-Experte. "Man kann hier von einem regelrechten Boom sprechen."

Auch immer mehr Österreicher entdecken das Campen für sich: Die Ankünfte inländischer Camper stiegen 2017 im Vergleich zum Jahr zuvor um vier Prozent (auf rund 380.000), die Übernachtungen sogar um fast neun Prozent (auf über 1,5 Millionen). "Das liegt vor allem an der steigenden Qualität und dem Angebot der heimischen Campingplätze. Viele Betreiber haben in letzter Zeit massiv in die eigene Infrastruktur investiert. Das schlägt sich nun auch in der Nächtigungsstatistik nieder", weiß Experte Kunc.

www.campingclub.at