IDM Südtirol erneuert 90 Infopunkte entlang der wichtigsten Radrouten

Südtirol hat seine Infrastruktur für den Radtourismus weiter ausgebaut. IDM Südtirol modernisierte gemeinsam mit mehr als 30 Tourismusorganisationen 90 Infopunkte entlang der wichtigsten Radwege des Landes. 63 Informationssäulen wurden bereits erneuert. 27 weitere Tafeln werden derzeit an das neue Konzept angepasst.

Hintergrund war die wachsende Bedeutung des Radtourismus. Laut Radreiseanalyse des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs sollen 2025 in Deutschland 39,3 Millionen Menschen ihr Fahrrad im Urlaub oder in der Freizeit genutzt haben. Nach Angaben der Fiera del Cicloturismo seien in Italien im selben Jahr rund 49 Millionen Übernachtungen auf den Fahrradtourismus entfallen.

Nach Angaben von IDM soll Südtirol über rund 600 Kilometer Radwege verfügen. Das Netz verbinde Städte und Haupttäler und werde schrittweise in die Seitentäler erweitert. Zur Qualitätsentwicklung sollen zudem das Siegel „Bett+Bike“ für fahrradfreundliche Unterkünfte sowie die Weiterentwicklung von Fernrad- und Themenrouten gehören.

Die neuen und überarbeiteten Infopunkte stehen an der Etschradroute, an der Radroute Brenner-Bozen sowie im Vinschgau, im Pustertal und in den Seitentälern. Ein Teil der bisherigen Anlagen sei auf ein Interreg-Projekt aus dem Jahr 2014 zurückgegangen. Laut IDM bestand dort Sanierungsbedarf.

„Jede Urlauberin und jeder Urlauber, der nicht im Auto sitzt, sondern mit dem Fahrrad unterwegs ist, entlastet unsere Straßen und leistet einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Mobilität“, sagte Kurt Sagmeister, Head Product bei IDM. „Südtirol bietet dafür mit seinem gut ausgebauten Radwegenetz hervorragende Voraussetzungen.“

Auch die Besucherinformation entlang der Strecken rückte stärker in den Fokus. „Radfahrende legen auf ihrer Tour oft mehrere Etappen durch verschiedene Destinationen zurück. Die überarbeiteten Infopunkte schaffen Orientierung entlang der gesamten Route, machen Sehenswürdigkeiten und weitere Raderlebnisse sichtbar und geben Anregungen für zusätzliche Touren“, sagte Ulrike Pfeifhofer, Expertin für Radtourismus bei IDM. „Gleichzeitig sensibilisieren sie für ein achtsames Verhalten auf den Radwegen und in der Natur und machen regionale Angebote entlang der Strecke sichtbar.“

Die Bezirksgemeinschaften werden künftig die Instandhaltung der Infopunkte übernehmen. Das Projekt finanzierten IDM Südtirol zu zwei Dritteln und das Land Südtirol zu einem Drittel.

Weitere Informationen: IDM Südtirol | Innovators, Developers & Marketers

Bild © IDM – Einer der neuen Infopunkte in Bruneck.