FAQ – Was Ihr über destinet.de wissen müsst?
Hier beantworten wir Eure wichtigsten Fragen rund um destinet.de und das Destinationsmanagement.
Wegen des Neuaufbaus von destinet.de ändern sich die Inhalte derzeit sehr dynamisch.
destinet.de ist die führende B2B-Plattform für Destinationsmanagement, Visitor Economy, regionales Tourismusmanagement, die Entwicklung von Tourist-Informationen, KI-Integration in den Tourismus in Deutschland. Bei uns haben nicht nur aktuelle Nachrichten ihren Platz, sondern auch: Wissensvermittlung, Change-Methoden, Tourismustrends, neue Jobangebote, Seminare und Webinar-Angebote, agile Marktforschung, Beratungsunternehmen und Agenturen und alles, was die Visitor Economy, Tourismus-, Erlebnis- und Freizeitwirtschaft in touristischen Destinationen ausmacht. Damit unterstützen wir die Branche in der täglichen Management-Praxis und der permanenten strategischen und operativen Neuausrichtung.
Zielgruppen von destinet.de sind Führungskräfte in kommunalen und privaten Tourismusorganisationen, Destinations-Management-Organisationen, Freizeitanlagen und Attraktionen, branchennahe Verbände, Politik und Verwaltung, Investor:innen, Betreiber:innen und Projektentwickler:innen, Gründer:innen, Student:innen und Auszubildende sowie in der Branche tätige Agenturen und Berater:innen.
Neben vielen weiteren haben bereits folgende Unternehmen und Institutionen als Kunden bei uns Leistungen in Anspruch genommen:
Deutsche Zentrale für Tourismus, Österreich Werbung Deutschland, BAYERN TOURISMUS Marketing GmbH, Deutscher Tourismusverband, die fvw, Schwarzwald Tourismus, Oberbayern, Tourismus Marketing Brandenburg, Rheinland-Pfalz-Tourismus, Tourismus NRW e.V., Tourismus Marketing Niedersachsen, IMG Sachsen-Anhalt, Thüringer Tourismus GmbH, TZ Saarland, Internationale Bodensee Tourismus, Nordsee GmbH, Ruhr Tourismus, Sauerland Tourismus, die Tourismusorganisationen aus zahlreichen Städten und Gemeinden wie VisitBerlin, Wien Tourismus, Bremen Tourismus, Köln Tourismus, Düsseldorf Marketing, Timmendorfer Strand, Scharbeutz, Norderney, Wilhelmshaven, Braunschweig, vom Tegernsee, aus Vorpommern usw. sowie zahlreiche Beratungsunternehmen wie PROJECT M, dwif Consulting, ift, projekt2508, BTE, inspektour, Compass u.v.m.
Wir bieten verschiedene Werbe- und Kooperationsformate, die sich im Zuge des Neuafbaus und der Neuausrichtung als Wissenshub derzeit sehr dynamisch verändern.
Neben klassischen Formaten wie Bannerwerbung, Newsletterwerbung, Einträgen in unsere Berater- und Dienstleisterdatenbank (im Aufbau) sowie Co-Sponsoring von Ressorts und Rubriken gehören dazu auch Kooperationen und Netzwerke.
Melden Sie sich über die Kontaktmöglichkeiten für eine individuelle Anfrage.
Bis unsere umfassende Datenbank für Stellenangebote online geht, reicht eine E-Mail an jobs@destinet.de als erster Kontakt aus – wir melden uns dann bei Ihnen.
Für das Schalten einer Anzeige in der Destinet-Jobbörse gelten derzeit folgende Bedingungen:
- Sie schicken uns eine E-Mail an jobs@destinet.de mit Ihrer Anzeige (Titel + Text, ggf. Logo) im Word- und PDF-Format, die Sie frei gestalten können (diese wird dann zusätzlich zum Download angeboten).
- Sie erhalten von uns eine Eingangsbestätigung und Rückfrage, ob Sie verbindlich buchen möchten.
- Sie bestätigen uns nochmals die Buchung.
- Wir richten die Stellenanzeige ein, schalten sie frei und schicken eine Rechnung als PDF-Datei per E-Mail.
- Zusätzlich wird die Anzeige in unserem Newsletter sowie unserem Profil bei LinkedIn kommuniziert, sofern die Laufzeiten dies zulassen.
- Sie überweisen innerhalb von 5 Werktagen auf das angegebene Konto.
Kosten (zzgl. gesetzl. Mehrwertsteuer):
- 104,- EUR zzgl. MwSt. (Einheitspreis unabhängig von der Laufzeit, die Sie selbst festlegen) inkl. Listeneintrag in unserem Newsletter,
- plus 25,- EUR, also 129,- EUR zzgl. MwSt. für eine Hervorhebung beim ersten Erscheinen im Newsletter (zusätzliche Markierung mit Logo/Bild)
Matthias Burzinski ist Gründer und Geschäftsführer von destinet.de, destinetCHANGE und der KI-Clubs Tourismus und Kultur.
Er ist seit zwei Jahrzehnten als Unternehmensberater, Unternehmer, Projektmanager und Creator im Destinations-, Kultur- und Attraktionsmanagement tätig. Dazu Certified Design Thinking Master, Touristik- und Sportmanager (IST) sowie studierter Dipl.-Geograph. Matthias widmet sich besonders gerne der digitalen Transformation und dem Change-Management im Tourismus, dazu
Branchentrends und Innovationen, dem Design Thinking, Storytelling, Experience Design und der Erlebnis- und Produktentwicklung. Matthias steht Ihnen gerne für Fragen, Coachings, Facilitation, Beratungs- und Forschungsprojekte sowie Vorträge zur Verfügung.
Destinationsmanagement koordiniert und entwickelt eine Urlaubsregion als Ganzes – nicht ein einzelnes Hotel, eine Attraktion oder ein Verkehrsmittel, sondern das Zusammenspiel aller touristischen Akteure vor Ort: Beherbergung, Gastronomie, Sehenswürdigkeiten, Infrastruktur, Veranstaltungen und die Vermarktung nach außen etc. Träger dieser Aufgabe sind in der Regel Destinationsmanagementorganisationen (DMOs) und Tourist-Informationen, die als zentrale Schnittstelle zwischen Gästen, Leistungsträgern und Politik agieren.
Der entscheidende Unterschied zu anderen Tourismussegmenten liegt im Blickwinkel: Während ein Hotel seinen Betrieb optimiert oder ein Reiseveranstalter Pauschalreisen verkauft, denkt Destinationsmanagement in der Perspektive des gesamten Ortes oder der Region – inklusive Themen wie Lebensqualität der Einheimischen, nachhaltiger Entwicklung und langfristiger Positionierung im Wettbewerb der Destinationen.
Dahinter steckt ein Konzept, das in den letzten Jahren zunehmend den klassischen Tourismusbegriff ablöst: die Visitor Economy. Sie erweitert den Blick über den klassischen Übernachtungsgast hinaus auf alle Formen von Besucherströmen – Tagesgäste, Geschäftsreisende, Eventbesucher:innen, sogar Pendler:innen und temporäre Bewohner:innen – und betrachtet deren wirtschaftliche, soziale und ökologische Wirkung auf eine Region als Ganzes. Destinationsmanagement ist damit weniger Verkauf eines einzelnen Produkts als strategische Steuerung dieser Visitor Economy: Es geht darum, Wertschöpfung, Lebensqualität und Standortattraktivität so auszubalancieren, dass eine Region langfristig profitiert – nicht nur während der Hauptsaison.
Die Visitor Economy bezeichnet die Gesamtheit aller wirtschaftlichen Aktivitäten, die durch Besucherinnen und Besucher einer Region entstehen – unabhängig davon, ob sie übernachten, nur einen Tag bleiben, geschäftlich unterwegs sind oder eine Veranstaltung besuchen. Der Begriff löst den klassischen, enger gefassten Tourismusbegriff zunehmend ab, weil er die Realität vieler Destinationen besser abbildet: Tagesgäste, Eventbesucher:innen oder Geschäftsreisende prägen die lokale Wertschöpfung oft genauso stark wie klassische Urlauberinnen und Urlauber.
Im Zentrum steht dabei nicht mehr nur die Frage „Wie viele Übernachtungen erzielen wir?“, sondern ein deutlich breiterer Blick: Welchen wirtschaftlichen Wert schaffen Besucherströme insgesamt? Wie wirken sie sich auf Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Infrastruktur aus? Und wie lässt sich diese Wirkung so steuern, dass sie auch der einheimischen Bevölkerung zugutekommt, statt sie zu belasten?
Für Destinationsmanagement bedeutet die Visitor Economy einen Perspektivwechsel: weg von der reinen Tourismusförderung, hin zu einer ganzheitlichen Standortentwicklung, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Effekte gleichermaßen im Blick behält.
Tourist-Informationen (kurz: TIs) sind die lokalen Anlaufstellen für Gäste und Einheimische einer Destination – meist vor Ort in Innenstädten, an Bahnhöfen oder zentralen Plätzen, zunehmend auch digital. Sie beraten zu Sehenswürdigkeiten, POIs, Unterkünften, Veranstaltungen und Freizeitangeboten, vermitteln Services, Produkte, Tickets und sind oft die erste persönliche Begegnung, die ein Gast mit einer Region hat.
Doch ihre Rolle geht heute weit über die klassische Auskunftsfunktion hinaus. TIs sammeln wertvolle Daten über Gästebedürfnisse und -verhalten, sind Ansprechpartner:innen für Leistungsträger:innen vor Ort und übernehmen zunehmend strategische Aufgaben im Destinationsmanagement – etwa bei der Besucherlenkung, der Vermittlung lokaler Identität oder als Schnittstelle zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Gästen.
Damit sind Tourist-Informationen ein zentraler operativer Baustein der Visitor Economy: Während DMOs die strategische Steuerung einer Destination übernehmen, sind TIs oft die Stelle, an der diese Strategie im direkten Kontakt mit Besucherinnen und Besuchern spürbar wird.
Die klassische Auskunftsfunktion der Tourist-Information verliert an Bedeutung – Öffnungszeiten, Wetterlage oder die nächste Wanderroute lassen sich heute in Sekunden online oder per KI-Assistent oder Chatbot abrufen. Wer TIs nur als Schalter für Prospekte und Zimmervermittlung versteht, sieht ihre Zukunft entsprechend skeptisch.
Doch genau dieser Wandel eröffnet TIs eine neue, strategisch wertvollere Rolle. Wo Standardanfragen zunehmend automatisiert beantwortet werden, gewinnt das, was Technologie nicht ersetzen kann, an Gewicht: persönliche Beratung mit lokalem Insiderwissen, kuratierte Empfehlungen jenseits der Algorithmus-Logik und echte menschliche Begegnung als Teil des Reiseerlebnisses selbst. Gleichzeitig werden TIs zu Datenknotenpunkten, die durch direkten Gästekontakt Informationen gewinnen, die kein Buchungsportal liefert – und damit zu einem zentralen Marktforschungsinstrument für die ganze Destination.
Die Zukunft der Tourist-Information liegt also weniger in der reinen Auskunft als in neuen Funktionen: z.B. als kuratierende Instanz, die aus der Informationsflut das Relevante herausfiltert, als Erlebnis- und Begegnungsort, der digital nicht ersetzbar ist, und als strategischer Datenlieferant für DMOs und Leistungsträger:innen – etwa durch KI-gestützte Gästedialoge, die in Echtzeit Bedürfnisse und Trends sichtbar machen. TIs, die diesen Rollenwechsel aktiv gestalten, werden nicht überflüssig, sondern zur unverzichtbaren Schaltstelle einer modernen Visitor Economy.
destinet.de widmet sich seit 2014 intensiv der Zukunft der Tourist-Informationen. Aufbauend auf die erste Studie „Future.TI – Die Zukunft der Tourist Informationen“ (2014/2015) entwickeln wir am Beispiel der Tourist-Informationen permanent neue und innovative Services und Methoden, die auf viele Herausforderungen im Destinationsmanagement und der Visitor Economy übertragbar sind. Darunter Monitoring-Systeme, Instrumente zur digitalen Transformation des Tourismus und den KI-Club Tourismus. Mit den Folgestudien Future.TI 2020, 2022, 2024 und 2026 liegen permanent aktuelle Informationen zur künftigen Bedeutung der TIs und zu allen weiteren Touchpoints im Tourismus vor.
DMO steht für Destinationsmanagementorganisation – die strategische Steuerungseinheit hinter einer Urlaubsregion. Sie entwickelt die Gesamtstrategie für eine Destination: Positionierung im Wettbewerb, Markenbildung, Produktentwicklung, Stakeholder-Management zwischen Politik, Leistungsträger:innen und Bevölkerung sowie die langfristige Ausrichtung auf Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit oder Besucherlenkung. Eine DMO denkt in Jahren, nicht in Tagesgeschäft.
Die Tourist-Information dagegen ist die operative Umsetzungsebene – der Ort, an dem diese Strategie im direkten Kontakt mit Gästen spürbar wird: Beratung, Information, Vermittlung, oft auch Verkauf von Tickets oder Erlebnissen. Vereinfacht lässt sich der Unterschied so fassen: Die DMO entscheidet, wohin sich eine Destination entwickeln soll – die TI sorgt dafür, dass Gäste diese Entwicklung im Alltag erleben.
In der Praxis sind beide eng miteinander verzahnt, oft sogar organisatorisch unter einem Dach vereint. Die TI liefert der DMO dabei wertvolle Gästedaten und -feedback aus erster Hand, während die DMO der TI den strategischen Rahmen vorgibt, innerhalb dessen sie operiert.
