Outdooractive und destination.one: Strategische Kooperation soll KI-Angebote im Tourismus vernetzen
Outdooractive und destination.one haben ihre Zusammenarbeit ausgebaut und sind eine strategische Kooperation eingegangen. Beide Unternehmen wollten ihre Plattformen im Bereich Künstliche Intelligenz enger verzahnen und Destinationen damit eine gemeinsame Lösung für digitale Aufgaben im Tourismus anbieten.
Im Mittelpunkt stand nach Angaben der Unternehmen die Frage, wie sich KI in touristische Arbeitsprozesse integrieren lässt. In Destinationen sollen zahlreiche Datenquellen, Systeme, Angebote, Vertriebskanäle und Anforderungen von Gästen aufeinandertreffen. Gleichzeitig müssten Organisationen Inhalte pflegen, Partner einbinden, Reichweite sichern, Services bereitstellen und digitale Entwicklungen aufgreifen. KI könne diese Prozesse unterstützen. Zugleich wachse aus Sicht der Partner die Abhängigkeit von internationalen Plattformen bei Sichtbarkeit, Datenzugang und Kundenbeziehungen.
Vor diesem Hintergrund haben Outdooractive und destination.one ihre Kooperation als europäischen Ansatz verstanden. KI soll nicht losgelöst von bestehenden Strukturen eingesetzt werden, sondern als Bestandteil einer vernetzten touristischen Infrastruktur.
Beide Partner brachten dabei unterschiedliche Schwerpunkte ein. destination.one positionierte one.intelligence in den Feldern Effizienz-KI, KI-Plattform und KI-Marktplatz und ergänzte dies um sein Partnernetzwerk. Outdooractive steuerte Kompetenzen in den Bereichen Marketing-KI, Experience-KI und Analytics-KI bei. Hinzu kamen Reichweite, Community, offizielle Outdoor- und Destinationsdaten sowie Anwendungen für Inhalte, Karten, Touren, POIs und Gästeerlebnisse.
Nach Angaben der Unternehmen soll daraus ein Angebot entstehen, das mehrere zentrale Einsatzfelder abdecke. Dazu zählten interne Arbeitsabläufe in touristischen Organisationen, die Erstellung und Verteilung von Inhalten, die Sichtbarkeit in digitalen Such- und Empfehlungssystemen, der digitale Gästeservice sowie die Auswertung von Nutzungs- und Nachfragedaten.
„Der Tourismus braucht bei KI keine weiteren Insellösungen. Er braucht Orientierung, Struktur und Lösungen, die im Alltag der Destinationen funktionieren“, sagte Hartmut Wimmer, Gründer von Outdooractive. „Die Branche ist hochkomplex. Genau deshalb darf sie ihre digitale Zukunft nicht einfach globalen Gatekeepern überlassen. Outdooractive und destination.one haben mit der Tourism Technology Alliance (TTA) bereits gezeigt, dass wir gemeinsam Standards schaffen können. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und ordnen das Thema KI im Tourismus zum Nutzen der Destinationen.“
Auch Adi Hadzimuratovic, Geschäftsführer von destination.one, ordnete die Zusammenarbeit als Beitrag zur weiteren Systematisierung des Themas ein: „Viele Destinationen beschäftigen sich intensiv mit KI, stehen aber vor der Frage, wie aus einzelnen Anwendungen ein tragfähiges System wird. Genau hier setzen wir gemeinsam an. Mit one.intelligence bringen wir Effizienz-KI und Automatisierung in die touristischen Organisationen. Gemeinsam mit Outdooractive entsteht daraus ein deutlich umfassenderes Angebot für den Markt.“
Teil der Kooperation war auch eine technische Anbindung beider Systeme. Outdooractive wollte one.intelligence zunächst für interne Produktschulungen und weitere Anwendungsfälle einsetzen. In einem nächsten Schritt soll die Lösung in Outdooractive myBusiness verfügbar werden. Geplant seien unter anderem Single Sign-on, die Anbindung des KI-Marktplatzes, mehrsprachige Anwendungen und die Übernahme KI-gestützter Ergebnisse in bestehende Datenbanken und Abläufe.
Auch bei Vermarktung und Reichweite sei eine engere Verbindung vorgesehen. So sollen Marketingkampagnen und Reichweitenprodukte von Outdooractive künftig über den one.intelligence-Marktplatz zugänglich sein. Destinationen könnten damit operative KI-Anwendungen und touristische Vermarktung stärker miteinander verbinden.
Für Destinationen soll die Kooperation vor allem den Vorteil bieten, bestehende Plattformen weiter nutzen zu können. Nach Angaben der Unternehmen können Organisationen ihre Daten, Inhalte, Services und KI-Anwendungen schrittweise zusammenführen, ohne sich auf nur ein System festlegen zu müssen.
Begleitet werden soll die Kooperation durch weitere Informations- und Austauschformate. Vorgesehen seien ein gemeinsames Webinar sowie Formate mit Destinationen, Partnern und Mitgliedern der Tourism Technology Alliance.
Weitere Informationen: outdooractive.com • Europas größte Outdoor-Plattform | Outdooractive und destination.one | Plattform für digitales Destinationsmanagement
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