Incoming & Brand Summit rückt Marke Reiseland Deutschland in den Fokus
Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat vom 21. bis 23. Juni in Frankfurt am Main den 5. Incoming & Brand Summit veranstaltet. Nach Angaben der DZT nahmen mehr als 70 Fachjournalisten aus über 25 internationalen Quellmärkten teil. Im Mittelpunkt standen Fragen zur internationalen Markenführung des Reiselandes Deutschland und zu künftigen Entwicklungen des Markenbildes. Gastgeberin war die Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main. Die Deutsche Lufthansa unterstützte die Veranstaltung als Airline-Partner.
Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, ordnete die Entwicklung der internationalen Markenkommunikation ein. Sie sagte: „Die DZT hat ihre internationale Markenkommunikation in den vergangenen Jahren konsequent vorangetrieben und an die Anforderungen der digitalen Transformation angepasst. Das spiegelt sich nicht nur in einer deutlich gesteigerten globalen Sichtbarkeit wider, sondern auch in der internationalen Strahlkraft der Marke Reiseland Deutschland: So zählt Deutschland heute zu den zehn beliebtesten Reisezielen weltweit (Platz 8 im Jahr 2025) und liegt auf Platz 2 der beliebtesten Reiseziele der Europäer. Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Herausforderungen beweist die Marke Reiseland Deutschland eine hohe Resilienz und Stabilität. Entsprechend sieht Tourism Economics im Baseline Szenario ein Wachstumspotenzial für den Incoming-Tourismus von bis zu 2,6 Prozent“.
Nach Darstellung der DZT standen beim Summit vor allem neue touristische Angebote, urbane Lebensqualität, kulturelle Identität und authentische Reiseerlebnisse im Fokus. Diese Themen beeinflussten demnach die Wahrnehmung Deutschlands auf internationalen Märkten.
Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main, hob die Rolle der Gastgeberstadt hervor. Er sagte: „Wir haben uns außerordentlich gefreut, Frankfurt als Gastgeberstadt des diesjährigen Incoming & Brand Summit präsentieren zu dürfen. Frankfurt spiegelt die Vielfalt und Attraktivität der Marke Reiseland Deutschland wider und vereint auf einzigartige Weise Tradition und Innovation, kulturelles Erbe sowie internationale Dynamik. Diese Vielfalt unserer Metropole konnten wir den internationalen Gästen sowohl im Kongressprogramm als auch im Rahmenprogramm erlebbar machen.“
Den Kongresstag am 22. Juni eröffnete Petra Hedorfer mit der Keynote „Why Destination Germany stands strong“. Sie sprach über die aktuelle Wahrnehmung und die Wettbewerbsposition des Reiselandes Deutschland. Evelina Hederer von der Expedia Group erläuterte in ihrem Vortrag „From Inspiration to Booking: What Drives Travel Decisions for Destination Germany“ Faktoren für Reiseentscheidungen zugunsten Deutschlands. Laut Expedia seien die Suchanfragen für das Reiseland Deutschland im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent gestiegen. Zudem seien die Durchschnittspreise in der deutschen Hotellerie im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig.
Jasmin Bischoff von der Tourismus- und Congress GmbH Frankfurt am Main stellte Frankfurt als Metropoldestination vor. Ihr Vortrag trug den Titel „Frankfurt am Main: From Village Feel to Global Metropolis“.
In drei Panelrunden vertieften die Teilnehmer zentrale Themen des Summits. Die Runde „Designing Future Cities“ befasste sich mit dem Zusammenhang von Stadtgestaltung, Identität und Lebensqualität. Mitgewirkt haben Andrea Jürges vom Deutschen Architekturmuseum Frankfurt, Josef Tröster von UN Studio – The Four, Stefan Weil von Atelier Markgraph „Making Frankfurt“ und Prof. Roland Lambrette von der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.
Das Panel „Culinary Identity“ widmete sich der Rolle von regionaler Genusskultur, urbanen Food-Szenen und Spitzenküche für das touristische Profil Deutschlands. Daran beteiligten sich Dr. Jan-Peter Eichhorn von „Frankfurt geht aus“, Andreas Krolik vom Restaurant Lafleur, Gisbert J. Kern von DEHOGA Hessen, James Ardinast von der IMA Agentur GmbH & Co. KG sowie Michael Stöckl von Cider-World Frankfurt.
In der Runde „Life Beyond the Skyline“ ging es um Natur, Kultur, Wellbeing und nachhaltige Freizeitangebote. Darüber diskutierten Jasmin Bischoff, Harald Hock von der Bad Nauheim Stadtmarketing und Tourismus GmbH sowie Agnes Allig von Tourismus und Science Marketing Darmstadt.
Zum Programm gehörten außerdem Pre-Convention-Touren und weitere Termine in Frankfurt am Main. Nach Angaben der DZT erhielten die Teilnehmer dabei Einblicke in touristische Angebote an der Schnittstelle von kulturellem Erbe, Stadtkultur und neuen Erlebnisformaten. Vorgestellt wurden auch neue Hotelkonzepte wie das kürzlich eröffnete „The Florentin“.
Weitere Informationen: Deutschland: Entdecken Sie die besten Sehenswürdigkeiten – Germany Travel
Bild © DZT / Florian Trykowski
