Thüringer Beherbergung legt im Sommer zu

Die Beherbergungsbetriebe in Thüringen verzeichneten im Sommer ein Plus. Im Juli und August kamen sie zusammen auf rund 2,22 Millionen Übernachtungen. Das waren gut 37.000 mehr als ein Jahr zuvor, also rund 1,7 Prozent.

Auch der bisherige Jahresverlauf zeigte nach oben. Von Januar bis August sollen die Betriebe rund 6,8 Millionen Übernachtungen registriert haben. Das seien 51.000 mehr gewesen, ein Zuwachs von 0,8 Prozent.

Juli und August mit Zuwächsen

Im Juli sei die Zahl auf 1,04 Millionen Übernachtungen gestiegen. Das habe rund 28.800 zusätzlichen Gästenächten und einem Plus von 2,9 Prozent entsprochen. Der August folgte dem Trend. Mit rund 1,18 Millionen Übernachtungen sei er 0,8 Prozent über dem August 2025 gelegen, was rund 8.300 Übernachtungen mehr bedeutete.

Eichsfeld und Erfurt setzen unterschiedliche Akzente

Im Juli habe das Eichsfeld mit 12 Prozent das größte Wachstum gegenüber dem Vorjahresmonat erzielt. Die Region sei auf rund 37.500 Übernachtungen gekommen. Das Thüringer Vogtland sei mit 11,3 Prozent gefolgt. Auch das Saaleland (7,0 Prozent), das Weimarer Land (6,1 Prozent), der Thüringer Wald (5,8 Prozent), das Altenburger Land (3,4 Prozent), Weimar (3,1 Prozent), die Thüringer Rhön (2,6 Prozent) und Erfurt (0,9 Prozent) sollen Zuwächse verzeichnet haben.

Im August sei Erfurt mit 7,3 Prozent an der Spitze gelegen. Die Welterberegion Wartburg Hainich habe um 5,1 Prozent zugelegt, das Thüringer Vogtland um 4,0 Prozent, das Eichsfeld um 2,4 Prozent und der Thüringer Wald um 2,3 Prozent.

Über acht Monate betrachtet, habe Erfurt mit einem Plus von 5,3 Prozent und rund 745.000 Übernachtungen an der Spitze der Thüringer Reisegebiete gestanden. Ebenfalls über dem Vorjahresniveau sollen das Thüringer Vogtland mit 2,7 Prozent, das Eichsfeld mit 2,5 Prozent, der Thüringer Wald mit 1,4 Prozent, die Thüringer Rhön und das Weimarer Land mit jeweils 1,3 Prozent sowie das Altenburger Land mit 0,3 Prozent gelegen haben.

Beherbergungsarten entwickeln sich unterschiedlich

Im Juli fielen vor allem die Schulungsheime auf. Sie seien um 25,5 Prozent gestiegen. Hotels garni sollen um 9 Prozent zugelegt haben, Hotels um 5,1 Prozent. Pensionen sollen 2,1 Prozent, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken 1,3 Prozent und Ferienunterkünfte 0,2 Prozent verzeichnet haben. Campingplätze und Gasthöfe seien unter dem Vorjahreswert gelegen.

Im August sollen Ferienunterkünfte wie Ferienhäuser und Ferienwohnungen am stärksten zugelegt haben, und zwar um 8,7 Prozent. Campingplätze sollen ihre Übernachtungen um 5,5 Prozent erhöht haben, Hotels garni um 1,2 Prozent und Pensionen um 1,1 Prozent.

Von Januar bis August sollen die Schulungsheime mit 6,1 Prozent den höchsten Zuwachs unter den Betriebstypen erzielt haben. Hotels garni, Hotels sowie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sollen ebenfalls über dem Vorjahresniveau gelegen haben.

Weitere Informationen: Statistik im Tourismus | Tourismusnetzwerk Thüringen

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