Social-Media-Takeover rückt Berlin-Warschauer Städtepartnerschaft in den Fokus
Zum 35-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft tauschen visitBerlin und go2Warsaw am 12. August ihre Social-Media-Accounts. Die Tourismusorganisationen präsentieren die jeweilige Partnerstadt aus der Perspektive von Städtereisenden.
Das polnische Social-Media-Team erkundet Berlin vom Fernsehturm über die Museumsinsel bis zur Warschauer Straße und zur Oberbaumbrücke. In Friedrichshain stehen Street Art und die kreative Gastronomieszene im Mittelpunkt. Entlang der Spree zeigen die Beiträge Berlin als Erholungsraum am Wasser. Die Teams greifen zudem Alltagsphänomene auf, darunter den Berliner Späti als lokales Gegenstück zur polnischen „Żabka“.
Das Berliner Team entdeckt Warschau unter anderem von der Aussichtsplattform Highline Warsaw im Varso Tower, bei einer Bootsfahrt auf der Weichsel sowie bei einem Spaziergang durch die Łazienki-Königsgärten und über die Magdalena-Abakanowicz-Brücke. Zum Programm gehört außerdem eine polnische Gedenkstätte mit einem erhaltenen Segment der Berliner Mauer.
Perspektivwechsel auf Instagram
Am Jahrestag der Städtepartnerschaft veröffentlichen die Organisationen die Beiträge auf den Accounts der jeweiligen Partnerorganisation. visitBerlin postet auf den Kanälen von go2Warsaw, go2Warsaw auf den Kanälen von visitBerlin. Die Teams geben ihrer Community auf Instagram Einblicke in das Alltagsleben beider Hauptstädte. Der Social-Media-Takeover soll Interesse an der jeweiligen Partnerstadt wecken und neue Zielgruppen erreichen.
„Berlin und Warschau verbindet mehr als ihre 35-jährige Städtepartnerschaft: Beide Städte stehen für Offenheit, Kreativität und urbanes Lebensgefühl. Mit dem Social-Media-Takeover wecken wir Neugier auf die jeweilige Partnerstadt und verbinden gelebte europäische Nachbarschaft mit neuen Reiseinspirationen“, sagt Dr. Jürgen Amann, Geschäftsführer von visitBerlin.
Polen gehört zu den wichtigsten Herkunftsmärkten
Polen zählt zu den wichtigsten europäischen Herkunftsmärkten für den Berlin-Tourismus. Bei den Gästezahlen liegt das Land auf Platz drei, bei den Übernachtungen auf Platz sechs. Im Jahr 2025 zählte Berlin mehr als 270.000 Gäste aus Polen und rund 580.000 Übernachtungen.
Auch die Verkehrsanbindungen stärken die touristische Verbindung zwischen beiden Ländern. Bis zu sechs tägliche Direktflüge verkehren zwischen Berlin und Warschau. Zudem bieten umsteigefreie EuroCity-Verbindungen nach Warschau, Breslau und Krakau direkte Reisemöglichkeiten.
Kulturzug Berlin-Poznań-Warszawa kehrt zurück
Ein weiterer Schwerpunkt des Jubiläumsjahres sind acht Sonderfahrten des Kulturzugs Berlin-Poznań-Warszawa vom 24. September bis zum 10. Oktober 2026. An Bord finden mehr als 32 zweisprachige Veranstaltungen statt. Lesungen, Konzerte, Performances und Gespräche machen die Zugfahrt zu einem Kulturprogramm und schaffen Möglichkeiten für Begegnungen zwischen Menschen aus Deutschland und Polen.
Beide Städte begleiten das Jubiläumsjahr mit einem Kulturprogramm. Dazu gehören polnische Kunst auf der Museumsinsel und die Filmreihe „Meet Polish Cinema Berlin“ im City Kino Wedding, die bis Dezember läuft. Das Jüdische Historische Institut in Warschau zeigt außerdem noch bis Ende November die Ausstellung „Images of Identity“.
35 Jahre nach der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft wollen Berlin und Warschau zeigen, wie europäische Nachbarschaft durch Begegnungen, kulturellen Austausch und neue Perspektiven lebendig bleibt.
Hier geht es zu den Instagram-Auftritten der beiden Städte:
Bild: © visitBerlin – Warschau trifft Berlin (v.l.): Xenia Schröter (Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Warschau), Joyce Bernitt (visitBerlin), Łukasz Kopeć (go2Warswa), Maxi-Lena Schuleit und Julia Rathke (beide visitBerlin) sowie Lenya Misselwitz und Magdalena Jurew
