Schwarzwald verzeichnet 2025 mehr Gäste und Übernachtungen als im Vorjahr
Der Schwarzwald hat seine Position als wichtige Tourismusregion 2025 erneut behauptet. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes kamen im vergangenen Jahr 9,3 Millionen Gäste in die Region. Das waren 1,9 Prozent mehr als 2024. Die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten stieg um 0,5 Prozent auf rund 23,4 Millionen. Damit lag der Schwarzwald leicht über dem bisherigen Höchststand aus dem Jahr 2024.
Auch das erste Quartal 2026 setzte den Trend fort. Von Januar bis März sollen die Ankünfte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent zugelegt haben. Die Zahl der Übernachtungen sei in diesem Zeitraum um 2,2 Prozent gestiegen.
STG-Geschäftsführer Hansjörg Mair sagte zu den Zahlen: „Tourismus ist und bleibt eine der resilientesten Branchen überhaupt – gerade in Zeiten wie diesen. Während vieles um uns herum alles andere als normal ist, zeigt der Tourismus einmal mehr seine Stärke. Der Schwarzwald blickt auf ein touristisch sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Tourismus ist nicht nur Werbung, Tourismus ist die tägliche Leistung tausender Gastgeberinnen und Gastgeber, Gastronomen, Hoteliers, Freizeitbetriebe, Kulturschaffender und aller Menschen, die den Schwarzwald Tag für Tag möglich machen. Wer ein marktgerechtes, qualitativ hochwertiges Angebot schafft, wird auch in herausfordernden Zeiten keine Probleme haben, Gäste zu finden. Der Schwarzwald ist nicht nur in Deutschland bekannt und begehrt. Unter dem Namen Black Forest ist er längst eine internationale Love-Brand – weltweit. Kaum eine touristische Marke verfügt über eine vergleichbare internationale Strahlkraft. Der Schwarzwald ist bekannt, beliebt und die Marke ist bärenstark. Darauf können wir stolz sein. Und darauf bauen wir auch in Zukunft.“
Der deutsche Markt trug den größten Teil zum Übernachtungsvolumen bei. 18,1 Millionen Übernachtungen sollen 2025 auf Gäste aus dem Inland entfallen sein. Das habe einem Zuwachs von 1,0 Prozent entsprochen. Rückläufig entwickelte sich dagegen das internationale Geschäft. Die Zahl der Auslandsübernachtungen sei um 1,1 Prozent auf 5,4 Millionen gesunken. Ihr Anteil am gesamten Übernachtungsaufkommen habe bei 22,9 Prozent gelegen.
Innerhalb der Auslandsmärkte dominierten weiterhin die europäischen Herkunftsländer. Sie sollen für rund 4,86 Millionen Übernachtungen und damit für 90,4 Prozent aller Auslandsübernachtungen gestanden haben. Die Schweiz sei mit rund 1,7 Millionen Übernachtungen der wichtigste Einzelmarkt geblieben. Auf den weiteren Plätzen sollen die Benelux-Staaten mit rund 1,2 Millionen Übernachtungen sowie Frankreich mit 684.806 Übernachtungen gefolgt sein. Zuwächse habe die Region unter anderem aus Spanien mit plus 3,6 Prozent auf 198.887 Übernachtungen und aus Italien mit plus 0,8 Prozent auf 194.514 Übernachtungen gemeldet.
Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sei mit 2,5 Tagen unverändert geblieben. Auch die Auslastung habe sich mit 38,5 Prozent nahezu auf dem Niveau des Vorjahreswertes von 38,6 Prozent bewegt.
Im Vergleich zur Entwicklung in Baden-Württemberg insgesamt schnitt der Schwarzwald besser ab. Landesweit sei die Zahl der Übernachtungen um 0,3 Prozent auf 58,7 Millionen zurückgegangen. Die Ferienregion habe dagegen leicht zugelegt.
Bei der Angebotsstruktur zeigten sich nur geringe Veränderungen. Im Juli 2025 seien 2.674 Beherbergungsbetriebe geöffnet gewesen. Ein Jahr zuvor habe die Zahl noch bei 2.718 gelegen. Die Zahl der Schlafgelegenheiten habe sich im gleichen Zeitraum leicht von 177.850 auf 178.213 erhöht.
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Bild © Erich Spiegelhalter/STG – Traumhafte Aussichten vom Gipfel des Belchen, besonders beeindruckend zum Sonnenuntergang.
