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KI in der Verwaltung: MUCGPT erhält Update

Mit der Version 2.0 erhält das KI-Werkzeug MUCGPT der Stadt München neue Funktionen und eine vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche. Beschäftigte der Landeshauptstadt können künftig eigene KI-Assistenten erstellen, innerhalb der Verwaltung teilen und Assistenten von Kolleg*innen übernehmen. München will sich damit unabhängig von anderen KI-Modellen machen.

Seit 2024 unterstützt MUCGPT die Beschäftigten der Stadtverwaltung unter anderem bei textbasierten Aufgaben wie dem Verfassen von E-Mails, dem Zusammenfassen von Dokumenten oder beim Brainstorming. Aktuell nutzen mehr als 15.000 Beschäftigte das Werkzeug mit über 10.000 Chatinteraktionen pro Tag.
Mit der neuen Version bekomme MUCGPT neben einer intuitiveren Benutzeroberfläche, deren Gestaltung auf dem Feedback der Nutzenden basiert, auch eine weiterentwickelte technische Architektur, um das System stabiler und leistungsfähiger zu machen.

IT-Referentin und CDO Dr. Laura Dornheim: „Verwaltung kann KI – und zwar sicher und souverän. Genau das zeigen wir seit über zwei Jahren mit MUCGPT. Mehr als 15.000 unserer Kolleg*innen nutzen MUCGPT regelmäßig. Dass sie jetzt ihre erstellten KI-Assistenten auch teilen können, macht aus einem Werkzeug eine gemeinsame Wissensbasis. Natürlich bleibt MUCGPT Open Source, so kann nicht nur München profitieren, sondern potenziell jede Kommune in Deutschland.“

MUCGPT sei vollständig Open Source und stehe anderen Kommunen zur Nachnutzung zur Verfügung. Die Stadt Stuttgart setze das System bereits unter dem Namen „ChatSTR“ ein. Der Quellcode ist öffentlich auf GitHub verfügbar, die einzelnen Dienste können als Container-Images nachgenutzt werden.

Weitere Informationen zu MUCGPT sowie den Quellcode und die Dokumentation gibt es im Internet unter https://ki.muenchen.de/ki-systeme/mucgpt und https://opensource.muenchen.de/de/software/mucgpt.html

Bild: Pixabay