DZT Industry Day bringt US-Reisebranche nach Lindau

Die Deutsche Zentrale für Tourismus hat ihr US-Advisory Board nach Lindau und an den deutschen Bodensee eingeladen. Zum Programm gehörten ein Industry Day mit rund 110 Tourismusexperten in der Inselhalle Lindau sowie eine mehrtägige Reise durch die Bodenseeregion. Das Gremium berät die DZT bei der Bearbeitung des US-Marktes.

USA bleiben wichtiger Quellmarkt

Die DZT zählt die USA zu den bedeutendsten Auslandsmärkten für Deutschland. Im Incoming-Tourismus belegen sie den zweiten Rang unter den internationalen Quellmärkten und führen bei den Überseemärkten. US-Gäste geben nach Angaben der DZT pro Reise überdurchschnittlich viel aus.

Für die Lindau Tourismus und Kongress GmbH ist der Markt auch deshalb relevant, weil amerikanische Gäste hohe Ansprüche an die Qualität touristischer Angebote stellen. Dazu zählen verlässliche Dienstleistungen, ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis sowie persönliche und authentische Erlebnisse.

Die LTK bearbeitet den Markt gemeinsam mit regionalen Partnern. Über den Geschäftsbereich Bodensee Trips & Tours bündelt sie Angebote aus Lindau und der Bodenseeregion. Daraus entwickelt die Gesellschaft Reisebausteine für internationale Veranstalter.

US-Reisebranche bewertet Angebote

Beim Industry Day in der Inselhalle Lindau diskutierten Vertreter der US-Reisebranche mit touristischen Partnern aus Deutschland. Zu den teilnehmenden Unternehmen gehörten Tauck, Globus, Kuoni Tumlare, Exeter International und TripAdvisor. Die Gespräche drehten sich um Trends, Erwartungen und das Buchungsverhalten amerikanischer Reisender.

Die Mitglieder des Advisory Boards bewerteten zudem die Angebote in Lindau und am Bodensee. Ihre Einschätzungen sollen der LTK und den regionalen Partnern Hinweise für die weitere Marktbearbeitung geben. Im Mittelpunkt standen mögliche Reiseanlässe und die Frage, wie sich die Region im US-Markt positionieren lässt.

Während des Aufenthalts besuchte die Gruppe unter anderem die historische Lindauer Inselstadt, die Lindauer Marionettenoper und die Weinregion rund um Lindau. Gespräche mit regionalen Partnern und Einblicke in die Kulinarik ergänzten das Programm.

Die Bodenseeregion verbindet auf engem Raum Ziele in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein. Für US-Reisende lässt sich der Aufenthalt zudem mit Stationen an der Deutschen Alpenstraße, am Schloss Neuschwanstein, auf der Zugspitze oder in München verknüpfen. Das internationale Drehkreuz Zürich erleichtert die Anreise.

Regionale Zusammenarbeit im Fokus

Der Besuch brachte Akteure aus Destinationsmanagement, Tourismuswirtschaft und Kultur zusammen. Die Beteiligten arbeiteten bei der Vorbereitung des Programms und bei der Entwicklung internationaler Angebote zusammen. Auch die Betreuung ausländischer Gäste erfordert die Abstimmung zwischen den Partnern rund um den See.

„Der DZT US-Advisory Board Industry Day und der Besuch des US-Advisory Boards in Lindau waren für uns ein echtes Highlight“, sagte Carsten Holz, Geschäftsführer der Lindau Tourismus und Kongress GmbH. „Wir haben sehr klar gehört, wo die Chancen für Deutschland, Bayern und den Bodensee im US-Markt liegen und wir haben erlebt, wie stark unsere Netzwerke in der Region zusammenstehen. Dieses direkte Feedback der führenden US-Veranstalter hilft uns, Lindau und den Bodensee noch gezielter als hochwertigen Baustein internationaler Rundreisen zu positionieren.“

Weitere Informationen: Lindau im Bodensee 🧡 Urlaub auf der Bodenseeinsel

Bild © DZT/Florian Trykowski – US-Advisory Board der Deutschen Zentrale für Tourismus beim Industry Day in der Inselhalle Lindau.