BerlinPay stößt bei Teilnehmenden und Partnern auf positive Resonanz

Berlin hat das Pilotprojekt BerlinPay nach vier Wochen beendet. Die Aktion von visitBerlin lief vom 14. Mai bis 14. Juni und verknüpfte nachhaltiges Handeln mit touristischen Angeboten auf und am Wasser. Nach Angaben von visitBerlin nahmen daran Menschen in vierstelliger Zahl teil. Erste Auswertungen zeigten eine hohe Zufriedenheit bei Teilnehmenden und Projektpartnern.

„Die vergangenen vier Wochen haben gezeigt, dass unsere Gäste wie Berlinerinnen und Berliner Freude daran hatten, Berlin auf und am Wasser neu zu entdecken und dabei gleichzeitig etwas Gutes für die Stadt zu tun. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden und unseren touristischen Partnern, die dieses Projekt möglich gemacht haben“, sagte Sabine Wendt, Geschäftsführerin von visitBerlin. „Die gute Resonanz bestärkt uns in dem Wunsch, BerlinPay künftig weiterzuentwickeln.“

An BerlinPay beteiligten sich rund 40 Unternehmen und Initiativen aus der Hauptstadt. Sie stellten Angebote zum nachhaltigen Wassertourismus bereit. Wer etwa Bäume goss, klimafreundlich anreiste, an Workshops zu Umweltfragen teilnahm oder Müll sammelte, erhielt dafür Erlebnisse oder Goodies. Nach Angaben von visitBerlin gehörten Clean-up-Kajaktouren und Mitmachangebote am Wasser zu den gefragtesten Formaten. Mehrere Termine waren ausgebucht. Einige Partner setzten zusätzliche Veranstaltungen an. Gut nachgefragt wurden unter anderem Angebote von Kayak Berlin Tours, Reederei Fangrot und dem Van Loon Restaurantschiff. Das Projekt erreichte neben Gästen aus dem In- und Ausland auch viele Berlinerinnen und Berliner.

Die laufende Evaluierung lieferte laut visitBerlin erste positive Ergebnisse. Alle Befragten bewerteten die Aktion positiv. Neun von zehn würden erneut teilnehmen. Drei Viertel gaben an, bei den Angeboten Neues gelernt zu haben. Viele Rückmeldungen bezogen sich auf die Verbindung von Stadterlebnis und eigenem Engagement. Ein Teilnehmer sprach von einem „besonderen, anderen Blick auf Berlin vom Wasser aus“. Eine Teilnehmerin nannte BerlinPay einen „super Weg, um Berlin gemeinsam schöner zu gestalten“.

Auch aus der Tourismusbranche sind laut visitBerlin positive Rückmeldungen gekommen. Partner berichteten von guter Nachfrage und engagierten Teilnehmenden. Der Kanu-Touren-Anbieter Canoa Berlin bilanzierte mit den Worten „Sehr zufrieden“. Die Initiative a tip:tap bezeichnete BerlinPay als „eine schöne Aktion, um Leute zu motivieren, sich für Nachhaltigkeit zu interessieren“.

Über das Projekt berichteten nach Angaben von visitBerlin auch zahlreiche internationale Medien. Dazu zählten Redaktionen aus Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien. The Telegraph reiste für eine Berichterstattung nach Berlin und schrieb: „Was BerlinPay angeht, hoffe ich sehr, dass das Projekt nach dieser Testphase fortgesetzt wird und dass andere Städte nachziehen. Die Idee ist verblüffend gut: gut organisiert, für alle Seiten gewinnbringend, dabei einfach zugänglich und unterhaltsam. Eine Form von unkompliziertem Freiwilligentourismus.“ Auch Korrespondentinnen und Korrespondenten aus Spanien, Frankreich und Südamerika nahmen vor Ort an Angeboten teil.

Le Figaro mit AFP schrieb über das Projekt: „Das Ziel ist ein Umdenken: Auch Berlin versucht nun, umweltbewusste Touristen zu belohnen.“ Der Independent hob hervor, dass Berlin „nachhaltiges Verhalten von Gästen belohnt“. The Times beschrieb BerlinPay als Modell für verantwortungsvollen Tourismus an Berliner Gewässern.

visitBerlin entwickelte BerlinPay nach eigenen Angaben auf Grundlage der Initiative CopenPay aus Kopenhagen und passte das Konzept gemeinsam mit Berliner Partnern an die Bedingungen der Hauptstadt an. Das Projekt soll nachhaltiges Verhalten sichtbarer machen und Menschen dazu anregen, sich für die Lebensqualität ihres Reiseziels einzusetzen. Die Auswertung des Berliner Pilotprojekts laufe weiter. Anschließend will visitBerlin prüfen, ob und in welcher Form das Konzept 2027 fortgesetzt werde. Das Projekt setzte die Organisation gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie 40 Partnern um.

Weitere Informationen: Alles über Berlins offizielle Tourismus- und Kongressorganisation | about.visitBerlin.de

Bild © visitBerlin, Foto: Oliver Lang – Luftaufnahme von Spree und Rummelsburger Bucht in Berlin