Das Welterbe in der digitalen Perspektive

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Die Digitalisierung hat die Welt in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Die UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. und die Deutsche UNESCO-Kommission wollen sich daher auf der Jahrestagung der deutschen Welterbestätten vom 15. bis zum 17. Mai 2018 in Bayreuth mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung befassen.

Welche Bedeutung haben Digitalisierung und digitale Medien für Besuch, Management, Vermittlung und Inwertsetzung der Welterbestätten? Welche Trends und Medienformate können Welterbestätten sinnvoll nutzen? Von welchen positiven Beispielen kann man lernen? Mit diesen Fragen befassen sich die 90 Tagungsteilnehmer aus den 42 deutschen Welterbestätten.

Die Fachtagung soll Gelegenheit geben, sowohl vom Fachwissen der Referentinnen und Referenten als auch vom Know-how möglichst vieler Teilnehmender zu profitieren. Besonderen Wert legt Claudia Schwarz, Vorsitzende des UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V., auf den kollegialen Austausch und die Diskussion konkreter Themen und Fragestellungen in Arbeitsgruppen. „Unsere Jahrestagung bietet eine hervorragende Plattform für den Austausch zwischen Vertretern der Welterbestätten, Experten aus Politik, Bildung, Denkmalpflege, Kultur und Tourismus“ erläutert Schwarz.  

Zahlreiche Referenten beleuchten am folgenden Tag am Tagungsort „Liebesbier“ in Kurzvorträgen verschiedene Ideen und Konzepte digitaler Marketingaktivitäten. Diese reichen von digitalem Besuchermanagement über spezielle App-Entwicklungen bis zu neuen Website-Entwicklungen. Zentrales Thema sei die Fragestellung, wie in digitalen Zeiten eine Destination mit ihrem Welterbe punkten kann.  

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