Baden-Württemberg: Tourismusinfrastrukturprogramm 2026 stärkt kommunale Investitionen

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg hat am 25. Februar die Projekte bekannt gegeben, die 2026 eine Förderung aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm (TIP) des Landes erhalten.
Nach Angaben des Ministeriums werden in diesem Jahr 38 kommunale Tourismusinfrastrukturprojekte unterstützt. Acht dieser Vorhaben mit einer Fördersumme von jeweils über 500.000 Euro bedürfen noch der Zustimmung des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landtags. Insgesamt soll das Land rund 14,9 Millionen Euro bereitstellen. Damit sollen Investitionen in Höhe von rund 40,1 Millionen Euro angestoßen werden.
Staatssekretär Dr. Patrick Rapp betonte die Bedeutung der Förderung: „Die touristische Infrastruktur ist die Visitenkarte des Tourismus und daher ein wichtiger Schlüssel für den Erfolg des Tourismuslandes Baden-Württemberg. Im Rahmen des Tourismusinfrastrukturprogramms unterstützt das Land die Kommunen zielgerichtet bei der Schaffung und dem Erhalt von hochwertigen und zukunftsorientierten Tourismuseinrichtungen.“
„Der Tourismus ist eine tragende Säule der Wirtschaft in Baden-Württemberg. Als leistungsfähige Querschnittsbranche sichert er Arbeitsplätze, stärkt den Mittelstand und leistet einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Stabilität und regionalen Entwicklung im ganzen Land. Eine zentrale Voraussetzung für diese Stärke ist der gezielte Ausbau und Erhalt hochwertiger touristischer Infrastruktureinrichtungen“, so der Staatssekretär weiter.
Nach Angaben des Ministeriums bildeten moderne und ansprechende Infrastrukturen die Grundlage für Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Wertschöpfung im Tourismus. Sie tragen dazu bei, dass Baden-Württemberg als Ganzjahresdestination wahrgenommen wird und sich im nationalen wie internationalen Wettbewerb behaupten kann. Darüber hinaus stärken sie die Attraktivität von Städten und ländlichen Räumen, sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und kommen auch der Bevölkerung zugute – etwa als Orte der Erholung, Begegnung, Gesundheitsvorsorge und Freizeitgestaltung.
„Investitionen in die touristische Infrastruktur sind daher auch Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Kommunen“, sagte Rapp.
Das Land schaffe mit dem jährlich aufgelegten Tourismusinfrastrukturprogramm gezielt Anreize für öffentliche Investitionen in touristische Einrichtungen. Ziel sei es, Baden-Württemberg als Reiseziel in Deutschland und Europa weiter zu stärken.
Gefördert werden kommunale Projekte zur Errichtung, Modernisierung, energetischen Sanierung und zum Umbau touristischer Infrastruktureinrichtungen, die für ein zukunftsfähiges Gesamtangebot erforderlich sind.
Mehr Informationen: Startseite: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg
Bild: © MARTIN STOLLBERG – Dr. Patrick Rapp ist Staatssekretär für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus.