Bitkom-Studie zeigt wachsende Akzeptanz kostenpflichtiger KI

am . Veröffentlicht in eTourismus & Online-Marketing

Bitkom-Studie zeigt wachsende Akzeptanz kostenpflichtiger KI

 

Immer mehr Menschen haben für Künstliche Intelligenz bezahlt. Nach Angaben des Digitalverbands Bitkom nutzten 13 Prozent der KI-Anwender mindestens eine kostenpflichtige Anwendung. Im Vorjahr waren es 8 Prozent. Weitere 29 Prozent haben einen Wechsel zu einer Bezahlversion in Betracht gezogen, 2025 lag dieser Wert bei 22 Prozent. Kostenpflichtige KI-Dienste lehnten derzeit 49 Prozent ab, ein Jahr zuvor waren es noch 62 Prozent.

Die durchschnittlichen Ausgaben sollen bei 20 Euro pro Monat gelegen haben, 4 Euro mehr als im Vorjahr. Das habe eine repräsentative Befragung von 1.003 Personen ab 16 Jahren, darunter 579 KI-Nutzer, gezeigt.

„KI hat sich für viele Menschen von einer Spielerei zum nützlichen Werkzeug im Alltag entwickelt. Und für ein nützliches Werkzeug greift man auch eher in die Tasche", sagte Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. „Anbieter, die echte Mehrwerte liefern, treffen auf Zahlungsbereitschaft. Das ist auch eine Chance für europäische Unternehmen, die zum Beispiel mit Datenschutz und Vertrauen punkten können."

Die monatlichen Ausgaben variierten: 13 Prozent sollen weniger als 10 Euro gezahlt haben, 25 Prozent zwischen 10 und 20 Euro, 43 Prozent zwischen 20 und 30 Euro. 19 Prozent sollen 30 Euro oder mehr ausgegeben haben.

Der Hauptgrund für die Zahlungsbereitschaft sei bessere Leistung gewesen. 67 Prozent sollen Zugang zu leistungsfähigeren Modellen erhalten haben. 55 Prozent sollen eine höhere Qualität der Ergebnisse erwartet haben, 51 Prozent mehr technische Stabilität, 30 Prozent schnellere Antworten. 40 Prozent sollen für zusätzliche Funktionen gezahlt haben, 36 Prozent für weniger Nutzungsbegrenzungen, 33 Prozent für Kundensupport, 22 Prozent für werbefreie Nutzung. Für 38 Prozent sei besserer Datenschutz ausschlaggebend gewesen.

 

Mehr InformationenStartseite Bitkom e. V.

Bild: © Bitkom e. V.