Vom Trend zum Wirtschaftsfaktor: Neue Streetfood-Spots in Berlin

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breakfast market 17.01.2016 22


Berlin ist derzeit Schwerpunkt der wachsenden Streetfood-Branche. Regelmäßig kommen neue Spots dazu. Neben den bekannten Markthallen ergänzen auch immer mehr Berliner Wochenmärkte ihr Angebot um leckere Streetfood-Gerichte. Die Branche entwickelt sich zudem zum Wirtschaftsfaktor und ist auch für Gründer interessant.

Auf zahlreichen Veranstaltungen und Festivals gehören sie schon dazu: Streetfood-Stände, gerne zu kleinen Küchen umgebaute Trailer, in denen geschnippelt, gebraten und angerichtet wird. Auf dem Winterfeldplatz in Berlin ist das Streetfood bereits fester Teil des Angebots und der Schillermarkt im Nordneuköllner Kiez baut sein Repertoire dahingehend immer weiter aus. Auch ein beliebtes Ziel ist inzwischen der Brunnenmarkt im Wedding. Großes Potential und Platz für weitere Stände dieser Art haben zudem die Wochenmärkte auf dem Kollwitzplatz in Prenzlauer Berg, dem Breslauer Platz in Friedenau oder dem Arkonaplatz in Mitte.

Was macht Streetfood so beliebt?

Gründe für die wachsende Beliebtheit dieses Gastronomiezweiges gibt es viele: Verarbeitet werden zumeist sehr hochwertige Zutaten, die in kleinen Portionen zu exotischen Gerichten verarbeitet und deshalb zu einem dementsprechend günstigen Preis angeboten werden. Ob thailändische Tapioka Dumplings, koreanisches Feuerfleisch mit scharfem Kimchi-Kohl, mexikanische Burritos mit schwarzen Bohnen oder sizilianische Arancini mit Reis und Käse – dem Geschmack und der Fantasie der Köche sind hier keine Grenzen gesetzt. Die kleinen Portionen ermöglichten es auch, gleich mehrmals zuzugreifen und verschiedene Gerichte zu probieren.

Streetfood als Wirtschaftsfaktor

Streetfood ist inzwischen als Teil der ebenfalls stetig wachsenden Gastro-Szene Berlins zu einem regelrechten Wirtschaftsfaktor geworden. Um den Anbietern von Streetfood bei der Umsetzung zu helfen, gibt es zum Beispiel den Food Entrepreneurs Club. Er unterstützt Gründer im Gastronomie-Bereich beim Aufbau des eigenen Geschäfts: Es werden Tipps gegeben, Kontakte vermittelt und sogar Kurse und Workshops angeboten, in denen man lernt, sein eigenes Streetfood-Produkt unter die Leute zu bringen.

www.visitBerlin.de
www.sfofr.com

Bild: visitBerlin