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Schleswig-Holstein: Schlafstrandkörbe sind jetzt buchbar

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sh schlafstrandkorb


Auf der ITB Berlin wurden sie von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein bereits vorgestellt: Zum Start der Hauptsaison 2016 sind die ersten Schlafstrandkörbe jetzt buchbar.

In Kiel stellte die TA.SH mit ihren Partnern, der Stiftung Mensch, dem Ostsee-Holstein-Tourismus e.V. und den feldmann+schultchen design studios den ersten Schlafstrandkorb vor. Gäste und Einheimische können ab sofort an sechs Orten entlang der Ostsee den Strandkorb buchen und komfortable Nächte unter Sternen verbringen. Acht Körbe stünden bereit. Ab dem Sommer starte dann die Serienproduktion.

Der Schlafstrandkorb ist 1,30 Meter breit und 2,40 Meter lang. Damit biete er zwei Erwachsenen ausreichend Platz. Mit einer wetterfesten, mit Fenstern versehenen Persenning lasse er sich schließen, so dass Gäste vor Wind und Regen geschützt blieben. „Im Schlafstrandkorb erleben die Gäste das Meer und die Elemente aus einer neuen Perspektive – eine Erfahrung, die glücklich macht“, erklärt TA.SH-Geschäftsführer Uwe Wanger. Der Korb passe damit perfekt zum Glückswachstumsgebiet. „Er ist zudem eine echte Gemeinschaftsleistung: Nur mit unseren Partnern konnten wir das Projekt von der Konzeption bis zum buchbaren Angebot umsetzen“, so Wanger.

Innovation Schlafstrandkorb als Imageträger

Der Strandkorb soll so auch zum Imageträger für die Ostsee Schleswig-Holstein werden: „Wir wissen, dass sich die Ansprüche unserer Gäste verändern. Es war es eine logische Konsequenz, das Projekt Schlafstrandkorb der TA.SH mitzutragen. Damit bieten wir unseren Gästen die Möglichkeit, den Strand auf neue Art zu erleben“, erklärt die Geschäftsführerin des OHT, Katja Lauritzen. Die Preise bewegten sich in einer Spanne von 15 Euro bis 95 Euro, was den unterschiedlichen Bedürfnissen und Urlaubsbudgets der Zielgruppen an der Ostsee gerecht werde.

Im Sinne von Schleswig-Holsteins neuem Verständnis als Glückswachstumsgebiet initiierte das Designstudio f+s ebenfalls den Co-Creation Workshop, in dem die Partner des OHT die Idee des Strandschlafens als ideale Maßnahme zur Glücksverstärkung entwarfen. Das Strandschlafen durch ein neues Produkt zu ermöglichen und Touristen und Leistungsträger zum gemeinsamen Wachstum zu verbinden, sei der nächste Schritt gewesen: Zusammen mit den Experten der „Stiftung Mensch“ realisierte f+s den ersten Prototyp. „Die elementare und glücksbringende Wirkung der Naturgewalten für jeden zugänglich zu machen trieb uns dazu an, den Schlafstrandkorb zu entwickeln“, so f+s-Geschäftsführer André Feldmann.

Hergestellt wird der Korb in der stiftungseigenen Werkstatt im schleswig-holsteinischen Meldorf und kostet 5.950 Euro brutto pro Exemplar. Stiftung Mensch-Vorstand Dorothee Hunfeld: „Wir bauen die besten Strandkörbe der Welt! Wer sonst sollte den Schlafstrandkorb entwickeln und bauen?“

So geht es weiter

Nach der Pilotphase an der schleswig-holsteinischen Ostsee werde der Korb auch im ganzen Land buchbar sein. Auch weltweit habe der Korb großes Interesse ausgelöst. Die Attraktion sei vielseitig einsetzbar. An Stränden, in Hotels und Kreuzfahrtschiffen und natürlich auch privat. „Das zeigt, dass der Schlafstrandkorb mehr ist als eine kurzlebige Idee. Er wird so zu einer Erfolgsgeschichte aus dem echten Norden“, glaubt Uwe Wanger.

www.strandschlafen-ostsee.de
Bild:TA.SH