Neuer Bnbmonitor soll Angebot und Nachfrage von Airbnb sichtbar machen

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Bislang ist Airbnb eine teils intransparente Größe im Destinationsmanagement und der Stadtplanung. Konkrete Daten zu Angebot und Nachfrage sind kaum verfügbar. Umso mehr wird darüber gestritten, welche Risiken Airbnb für das klassische Hotelgeschäft bringt und wie Städte und Gemeinden mit Airbnb Anbietern umgehen sollen. Ein neuartiger Bnbmonitor soll nun Licht ins Dunkel bringen.

Mittels Web Scraping und einer komplexen Datenaufbereitung seien Airbnb Daten nun zu jeder Region verfügbar.

Die fortschreitende Digitalisierung wichtiger Lebens- und Arbeitsbereiche führt unter anderem zu einem raschen Anstieg der Sharing Economy. Portale wie Airbnb, Uber, Kickstarter, Funding Circle und andere übernehmen durch disruptive Strategien Anteile traditioneller Marktanbieter. Airbnb ist dabei der größte Anbieter für zeitlich befristete Aufenthalte - noch vor den großen Hotelketten, und dringt auch ij andere Segmente des Tourismus vor.

Zeitgleich ist eine heftige Diskussion darüber entbrannt, ob Airbnb eher Chance oder vielmehr Risiko für Städte sei und wie mit Airbnb Anbietern umgegangen werden sollte. Allerdings wird diese Diskussion auf einer schwachen Datenbasis geführt, denn belastbare Zahlen und verlässliche Modelle, die Einblick hinter die Kulissen gewähren, waren bisher Mangelware. Behörden, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Politik tappen bisher im Dunkeln und müssen sich mit groben Schätzungen begnügen.

Der Bnbmonitor soll Abhilfe schaffen. Mittels web Scraping würden die öffentlich zugänglichen Daten aus Airbnb analysiert, gefiltert und aufbereitet. Mit Bnbmonitor könnten nun Umsatzzahlen analysiert und Angebot und Nachfrage räumlich dargestellt werden. Außerdem könnten Preise und Gästezufriedenheit analysiert und die aktivsten Anbieter identifiziert werden. Damit biete der Bnbmonitor erstmals ein komplettes Bild der Performance von Airbnb-Anbietern in einer Stadt oder Region.

Eine Arbeitsgemeinschaft aus dem Tourismusberatungsunternehmen COMPASS aus Köln und dem Planungsbüro PLAN Q3 aus Dortmund hat die Methode entwickelt und bietet neben den Rohdaten auch Analysen, Gutachten und Handlungsempfehlungen zum Thema an.

www.bnbmonitor.de