Usedomer-See-Zentrum offiziell freigegeben

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Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat am Mittwoch das Usedomer-See-Zentrum offiziell an die Stadt Usedom übergeben. Es ermöglicht die Erkundung der Stadt vom Wasser aus.

Das Usedomer-See-Zentrum liegt am östlichen Stadtrand am Usedomer See, der über die Zufahrt zwischen West- und Ostklüne vom Stettiner Haff aus erreichbar ist. Das Gesamtvorhaben „Usedomer-See-Zentrum“ setzt sich aus einer Reihe von Einzelmaßnahmen zusammen. Es umfasste den Ausbau des Hafens Usedom zu einem öffentlichen Wasserwanderrastplatz mit 70 Liegeplätzen samt Schiffsanleger. Dafür wurden unter anderem das vorhandene Hafenbecken verfüllt, eine Slipanlage und ein Sanitärgebäude errichtet. Zudem ist eine Pontonbrücke zum Ortsteil Paske mit Klappbrücke und zwei Schwimmstegen errichtet worden, die auch als Rad- und Gehweg dienen. Mit der Baumaßnahme ist auch die Peenestraße auf einer Länge von 150 Metern und in einer Breite von fünfeinhalb Metern erneuert worden. „Vor allem die neu geschaffene Verbindung zum Ortsteil Paske ist ein Meisterstück. Die Gegend eignet sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge und Fahrradtouren in die Usedomer Natur. Jetzt können Gäste und Einheimische die touristischen Attraktionen der Region auch mit dem Fahrrad noch besser erreichen“, sagte Rudolph.

Die Gesamtinvestition betrage rund 19 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Höhe von rund 15,3 Millionen Euro; dazu kommen Städtebaufördermittel aus dem Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung sowie Kofinanzierungsmittel aus dem Ministerium für Inneres und Europa. „Eine qualitativ hochwertige Erweiterung des touristischen Angebotes verbunden mit saisonverlängernden Maßnahmen sind wichtige Schritte, um den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern langfristig weiter zu entwickeln. Deshalb werden wir die Städte und Gemeinden weiter bei Investitionen in die touristische Infrastruktur unterstützen“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph abschließend.

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