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Alipay startet Chinesischen "Travel Guide" für den Münchner Viktualienmarkt

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Die weltweit führende Payment-Plattform Alipay hat diese Woche auf dem Münchner Viktualienmarkt seinen neuen in-App-Service "Travel Guide" vorgestellt: Chinesische Touristen können damit ab sofort in der Alipay-App auf Chinesisch zahlreiche Informationen zur Kultur und Geschichte des Marktes einsehen.

Außerdem können sie Näheres zu einzelnen Händlern und Produkten erfahren und sich über deutsche Verhaltensregeln informieren. "Wir wollen chinesischen Besuchern in München mit dem in-App 'Travel Guide' den Viktualienmarkt näher bringen, das Miteinander stärken und zu einem besseren Verständnis am Markt beitragen - und gleichzeitig Sprachprobleme, Kulturbarrieren und Fremdwährungs-Unsicherheiten aus dem Weg räumen", sagt Alipays EMEA-Chef Roland Palmer über den neuen Service.

Als multifunktionale Lifestyle-App werde Alipay von chinesischen Touristen in Deutschland vorrangig zum Bezahlen an der Ladenkasse genutzt. Tausende von hiesigen Händlern - darunter Breuninger, Rossmann oder Promod - böten Bezahlungen via Alipay bereits an. Am Viktualienmarkt würden die Zahlungen vom österreichischen Unternehmen Blue Code, der deutschen BS PayOne und der Sparkassengruppe abgewickelt. Händler können in der App zudem spezielle Angebote sowie Schnäppchen platzieren und auf diese Weise Kaufanreize schaffen und Kunden gewinnen; die Alipay-Nutzer profitieren von Coupons und Gutscheinen, die sie vor Ort einlösen können. Darüber hinaus fungiert Alipay u.a. als Shop- und Restaurant-Finder.

Der neue "Travel Guide" soll den Gästen aus Fernost nun als zusätzliche Funktion den Aufenthalt in Deutschland erleichtern - gerade rechtzeitig zur "Goldenen Woche", die jedes Jahr ab dem 01. Oktober begangen und von den Chinesen vorrangig zum Reisen und Shoppen genutzt wird. Mit der Weltpremiere am 211-Jahre alten Markt in der Münchner Altstadt bringt Alipay chinesischen Touristen ab sofort die Geschichte und Kultur des Viktualienmarkts näher und stellt einzelne Stände, Händler und Produkte vor, die via Karte in der App schnell auf dem Markt gefunden werden können.

Benutzer der App können etwa Speisekarten auf chinesische einsehen, was ihnen die Auswahl kulinarischer Spezialitäten erleichtert. In der traditionellen Münchner Suppenküche schaffen zum Beispiel Fotos und Empfehlungen auf Chinesisch Klarheit. Zudem können Händler via App China-spezifische Empfehlungen zu eigenen Produkten abgeben; so weist beispielsweise der Teeladen am Viktualienmarkt Tea Flower gezielt auf Früchtetees und Grüntees mit Bayerischen Kräutern hin, die bei Chinesen Anklang finden. Auch landestypische Verhaltensregeln sind im "Travel Guide" zu finden: Wie prostet man sich bayerisch korrekt zu? Was sind die Bienen-Schutzgesetze in Bayern? Welche Regeln gibt es beim Fotos schießen oder in puncto Müllentsorgung?

Von den besser informierten und entscheidungssicheren Chinesen profitieren sowohl Händler auf dem Viktualienmarkt also auch Besucher aus der Region und anderen Ländern. "Kunden in China sind es gewohnt, mit Alipay zu bezahlen. Der Kauf mit derselben App hier in Europa geht somit auch wesentlich schneller vonstatten, als Kleingeld in einer Fremdwährung vor der Kasse zusammen zu suchen", erklärt Roland Palmer. "Neben einem besseren Verständnis der Tradition des Viktualienmarktes bei den Besuchern sehen wir daher auch kürzere Wartezeiten an den Marktständen."

Alipay wird von der Ant Financial Services Group betrieben und ist eine weltweit agierende Zahlungsplattform. Alipay wurde 2004 gegründet und hat derzeit über 700 Millionen aktive registrierte Nutzer. In Übersee deckt Alipay aktuell über 40 Länder und Regionen ab, um chinesischen Touristen, die ins Ausland reisen, mehr diversifizierte Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Alipay unterstützt derzeit 27 Währungen. In Deutschland nutzen nach Angaben des Untertnehmens schon rund mehrere Tausend Einzelhändler Alipay.  Kooperationen bestehen bislang unter anderem mit Breuninger, Rossmann, Zwilling, Promod, WMF, The North Face oder Timberland.

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