Peter Kowalsky und Cornelius Obier - ProjectM GmbH: "Nationale Tourismusstrategie"

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"Die Dringlichkeit, mit der der Bedarf an einer nationalen Tourismusstrategie erkennbar und artikuliert werden wird."


Wie wird sich die touristische Nachfrage entwickeln?

Insgesamt wird die Nachfrage weiter steigen, jedoch mit noch stärkeren regionalen und Stadt-Land-Unterschieden.  Starke Destinationen werden noch stärker. Die kleinen Destinationen, insbesondere im ländlichen Raum in den Regionen geringerer touristischer Lagegunst, werden weiter unter Druck geraten. Der Städtetourismus wird Wachstumstreiber bleiben, allerdings erwarten wir abnehmende Zuwachsraten. Zu den Gewinnern sollten neben den großen Städten die Nord- und, durch den Kapazitätsausbau bedingt, vor allem die Ostseedestinationen zählen. Zu den Gewinnern werden auch Regionen gehören, die Authentizität, Regionalität und Kulinarik perfekt in Wert setzen können. Die Risiken (Terroranschläge, Wechselkurse, politische Entwicklungen, Kriege und Krisen aller Art) nehmen insgesamt zu und können die Entwicklung unvorhersehbar beeinflussen.

Was wird uns 2017 beschäftigen?

Neben den „aktuellen Themen“, wie EU-Pauschalreiserichtlinie und EU-Vergabe- und Beihilferecht erwarten wir im Deutschlandtourismus eine Fortsetzung der Entwicklungsprozesse rund um Tourismusfinanzierung und Organisationsstrukturen. Die Treiber der Entwicklung sind die juristischen Rahmenbedingungen, die weiterhin abnehmende Budgetverfügbarkeit der öffentlichen Hand und die dynamischen Marktveränderungen, bedingt v.a. durch die Digitalisierung.

Was wird uns 2017 überraschen?

Die Dringlichkeit, mit der der Bedarf an einer nationalen Tourismusstrategie erkennbar und artikuliert werden wird.

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