airberlin stellt Insolvenzantrag: Bund springt ein

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airberlin hat heute beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt, um die bereits eingeleitete Restrukturierung fortzuführen. Der Schritt wurde nötig, weil Etihad sich aus dem Unternehmen zurückziehen will.

Die Bundesregierung, die Lufthansa und weitere Partner wollen nach Angaben des Unternehmens hingegen die airberlin bei ihren Restrukturierungsbemühungen unterstützen. Die Bundesregierung unterstütze airberlin mit einem Brückenkredit, um den Flugbetrieb auch langfristig aufrecht zu erhalten.

Das Unternehmen versichert, dass slle Flüge der airberlin und NIKI weiterhin stattfänden, die Flugpläne gültig blieben, gebuchte Tickets ihre Gültigkeit behielten und alle Flüge weiterhin buchbar seien. Die Verhandlungen mit Lufthansa und weiteren Partnern zum Erwerb von Betriebsteilen der airberlin seien weit fortgeschritten und verliefen erfolgsversprechend. Diese Verhandlungen sollen demnach zeitnah finalisiert werden.

Thomas Winkelmann, CEO airberlin: „Wir arbeiten unermüdlich daran, in dieser Situation das Beste für das Unternehmen, für unsere Kunden und unsere Mitarbeiter zu erreichen.“ Hintergrund des heute erfolgten Schrittes ist die Mitteilung der Etihad, dass sie nicht mehr beabsichtigt, airberlin finanziell zu unterstützen.

http://www.airberlingroup.com/