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TourismusFonds Ulm/Neu-Ulm ist gestartet

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Mit 39 Partnern aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie und Handel ist der ›TourismusFonds Ulm/Neu-Ulm‹ erfolgreich gestartet. Ziel des Fonds sei es, mit generierten Mitteln von Leistungsträgern der lokalen Tourismuswirtschaft, des Handels und Beiträgen der Städte Ulm und Neu-Ulm, die Schlagkraft der Tourismuswerbung deutlich zu erhöhen.

Insgesamt legten die touristischen Betriebe 35.000 EUR in den gemeinsamen Marketingtopf, ein Betrag, der vereinbarungsgemäß durch die beiden Städte verdoppelt wurde. Somit stehe aktuell ein zweckgebundenes, eigenständiges Gesamtbudget von 70.000 EUR pro Jahr für zusätzliche, gemeinsam beschlossene Marketingmaßnahmen bereit. Ein aus dem Bündnis der Partner gebildeter Kreativkreis erarbeitet zusammen mit der Werbeagentur ›burkert ideenreich‹ die entsprechenden Aktivitäten.

„Ulm und Neu-Ulm wurden in den vergangenen Jahren aufgrund neuer Freizeit- und Kultureinrichtungen, städtebaulicher Maßnahmen und verschiedener Alleinstellungsmerkmale immer sehens- und erlebenswerter. Um diese Attraktionen nachhaltig zu präsentieren und Gäste in die Städte einzuladen, sind kräftige werbliche Anstrengungen notwendig. Diese waren allein mit dem jährlichen Budget der UNT immer schwieriger umzusetzen“, erklärt Wolfgang Dieterich, Geschäftsführer der Ulm/Neu-Ulm Touristik GmbH (UNT).

Um sich nicht mit den Unwägbarkeiten einer Bettensteuer auseinandersetzen zu müssen, die in einigen Städten in Deutschland eingeführt wurde und vielerorts für Kritik und juristische Streitigkeiten sorgt, suchte die UNT nach Alternativen. Nach Gesprächen mit lokalen Leistungsträgern, politischen Gremien und vor allem auch mit Kollegen aus anderen Orten hat man sich für das Modell ›TourismusFonds‹, das die Stadt Nürnberg ähnlich bereits seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert, entschieden.

„Wir freuen uns, dass 39 Betriebe als Partner von der Notwendigkeit und den Vorteilen eines solchen Fonds überzeugt waren und freiwillig einen Beitrag leisten“, so Karin Krings, Vorsitzende des Hotel- und Gaststattenverbandes Ulm und mit dem Hotel Goldenes Rad am Fonds beteiligt.

›zweilandstadt‹ ist der Slogan unter dem die ersten Maßnahmen nun erstellt worden sind. Hierbei steht das Spiel mit der Grenze (bzw. der Verbundenheit) der Städte und der beiden Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg im Vordergrund und werde spielerisch mit Humor und Augenzwinkern künftig in vielen Facetten dargestellt.

Die Laufzeit des Fonds ist zunächst auf drei Jahre festgelegt, über diesen  Zeitraum haben sich die Partner verpflichtet. „Gerne begrüßen wir aber noch weitere Kollegen in unserem Kreis“, wünscht sich Dieterich. „Der Fonds ist keine geschlossene Gesellschaft“.

Für Baden-Württemberg ist dieser Fonds ein Novum: Ulm ist die erste Stadt im südwestlichen Bundesland, die ein solches freiwilliges Finanzierungsmodell im Tourismus erfolgreich initiert hat und umsetzt. wir verstärkt zeigen, wie attraktiv unsere ›zweilandstadt‹ ist.“

www.ulm.de