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DZT kooperiert mit FH Westküste

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Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und die FH Westküste wollen künftig regelmäßig zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten jetzt Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Institutes für Management und Tourismus (IMT) an der FH Westküste, und Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT.

Die Kooperationsvereinbarung sieht eine Verzahnung der Hochschulforschung und -lehre mit der Tourismuspraxis vor. So sollen beispielsweise Experten der DZT mit Gastvorträgen an der FH Einblicke in ihre operative Arbeit geben. Im Gegenzug können Studierende Praktika bei der DZT absolvieren. Außerdem kooperieren die Marketingorganisation für das Reiseland Deutschland und das IMT bei der Konzeption und Umsetzung von tourismusrelevanten Studien.

Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des IMT, führt dazu aus: „Unsere bisher punktuelle Zusammenarbeit erhält mit dem Kooperationsvertrag eine solide Grundlage. Die DZT bietet uns Chancen, den akademischen Nachwuchs noch besser an die internationale berufliche Praxis heranzuführen.“

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, erklärt dazu: „Eine solide Marktforschung ist die Basis für unser erfolgreiches strategisches Marketing. Aus der Zusammenarbeit mit Lehrenden und Studierenden der FH Westküste ergeben sich interessante Möglichkeiten, zusätzliche Perspektiven in diese Arbeit zu integrieren.“

Erstes Kooperationsprojekt abgeschlossen

Wie sich das Urlaubsreiseverhalten der Briten 2017 vor dem Hintergrund des „Brexit“ entwickelt, hat das Institut für Management und Tourismus der FH Westküste in Kooperation mit der DZT untersucht. Die Auswertung der bevölkerungsrepräsentativen Onlinebefragung ergab, dass der anstehende „Brexit“ die Briten nicht vom Urlaub abhalte. Eine Mehrheit von 65 Prozent plane Urlaubsreisen im Jahr 2017. Für lediglich 23 Prozent dieser Reisewilligen soll dieser Urlaub ausschließlich im Vereinigten Königreich stattfinden. Die beliebtesten Auslandsreiseziele der Briten 2017 seien unverändert Spanien (22 Prozent), Frankreich (13 Prozent) und die USA (elf Prozent). Deutschland (5 Prozent) sei ebenfalls unter den TOP 10 der geplanten Auslandsreiseziele der Briten. Ein Drittel der Deutschlandurlaube war zu Beginn des Jahres bereits fest gebucht. Von den hinsichtlich der Urlaubsreiseplanung noch unentschlossenen Briten (9 Prozent) führten nur 14 Prozent der Befragten ihre Unsicherheit auf den anstehenden EU-Austritt zurück.

www.germany.travel
www.fh-westkueste.de
www.imt-fhw.de