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Bayern auf Rekordjagd: Übernachtungen mit knapp vier Prozent im Plus

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Neue Höchststände bei Gästeankünften und Übernachtungen in Bayern im Jahr 2017: Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, stieg die Zahl der Gästeankünfte im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2016 noch einmal um 4,9 Prozent auf 37,3 Millionen, die Zahl der Übernachtungen nahm um 3,7 Prozent auf 94,4 Millionen zu.

Im Inländerreiseverkehr nahm die Zahl der Gästeankünfte um 3,6 Prozent auf rund 27,9 Millionen zu (Übernachtungen: +2,5 Prozent auf 75,2 Millionen). Im Ausländerreiseverkehr erhöhte sich die Zahl der Gästeankünfte um 8,7 Prozent auf annährend 9,4 Millionen (Übernachtungen: +8,3 Prozent auf gut 19,1 Millionen).
 
Die höchsten Zuwächse unter den Betriebsarten der Beherbergung verbuchten 2017 die Hotels (Gästeankünfte: +6,9 Prozent; Übernachtungen: +5,6 Prozent), die Hotels garnis (Gästeankünfte: +5,2 Prozent; Übernachtungen: +5,0 Prozent) und die Campingplätze (Gästeankünfte: +4,5 Prozent; Übernachtungen: +6,6 Prozent).
 
Erfreulich: Alle sieben bayerischen Regierungsbezirke weisen auch 2017 gestiegene Gäste- und Übernachtungszahlen aus. Darunter hatten Oberbayern (Gästeankünfte: +7,1 Prozent; Übernachtungen: +5,9 Prozent) und Schwaben (Gästeankünfte: +5,1 Prozent; Übernachtungen: +2,9 Prozent) die höchsten Zuwächse.

Wie im Jahr 2016 zählten auch 2017 acht bayerische Gemeinden über eine Million Übernachtungen; es waren dies die bayerische Landeshauptstadt München (15,7 Millionen), Nürnberg (3,3 Millionen), Bad Füssing (2,2 Millionen), Oberstdorf (1,9 Millionen), Bad Kissingen (1,5 Millionen), Füssen (1,2 Millionen), Regensburg und Garmisch-Partenkirchen (jeweils 1,1 Millionen).

Im Dezember 2017 stieg die Zahl der Gästeankünfte in den 11 300 geöffneten Beherbergungsbetrieben in Bayern gegenüber dem Vorjahresmonat um 9,9 Prozent auf über 2,5 Millionen, die Zahl der Übernachtungen wuchs um 9,3 Prozent auf gut 6,1 Millionen.

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