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Schwarzwald: Übernachtungsrekord in 2016

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Die Ferienregion Schwarzwald ist im In- und Ausland so beliebt wie nie: 2016 stieg die Zahl der deutschen Urlauber ebenso wie die ausländischer Gäste um 2,2 Prozent verglichen mit dem Vorjahr.

Zwischen Januar und Dezember 2016 übernachteten 5,78 Mio. Bundesbürger und 2,34 Mio. Ausländer insgesamt 21,54 Mio. Mal in der Region. Damit wurde der bisherige Übernachtungsrekord von 21,2 Mio. aus dem Jahr 1991 deutlich übertroffen.

Und auch die ersten fünf Monate 2017 lassen die Touristiker zuversichtlich nach vorne blicken: Die Gästezahlen stiegen leicht um 1,3 Prozent an. Dass die Übernachtungszahlen mit -1 Prozent leicht rückläufig waren, könnte auch daran gelegen haben, dass die Pfingstferien in diesem Jahr auf den Juni fielen, im letzten Jahr jedoch schon in den Mai.

Die bisherigen Übernachtungsrekorde waren 1991 vorrangig Urlaubern aus der früheren DDR zu danken, 25 Jahre später haben Schweizer, Franzosen, Holländer und Belgier wesentlich zum Erfolg beigetragen. Gut 29 Prozent der Gäste kamen 2016 aus dem Ausland, jede vierte Übernachtung entfiel 2016 auf sie.  

Von den statistisch erfassten 52 Mio. Übernachtungen aller Ferienregionen in Baden-Württemberg 2016 entfielen 41,4 Prozent auf den Schwarzwald.

Die stärksten Zuwächse verzeichneten 2016 Hotel Garni mit plus 10,7 Prozent bei Ankünften und plus 8,7 Prozent bei Übernachtungen sowie Ferienhäuser und Ferienwohnungen mit 7,8 Prozent mehr Gästen und 3,7 Prozent mehr Übernachtungen.

Von der Statistik erfasst sind nur Betriebe mit mindestens zehn Betten. Berücksichtigt man die kleineren Betriebe und die vielen Privatpensionen in der Ferienregion dürften laut STG Gäste 2016 weit mehr als 30 Mio. Mal übernachtet haben. Weitere 8,5 Mio. Mal schliefen Gäste im vergangenen Jahr bei Freunden und Bekannten.

Ungeachtet der Rekordzahlen hat die weltpolitische Lage dem Schwarzwald im zweiten Halbjahr 2016 deutliche Rückgänge aus Russland, China, Indien, Japan, Israel und den Arabischen Golfstaaten beschert. Während sich die Zahlen von Russland, China und Japan in 2017 erholt haben, setzte sich der Einbruch in den ersten fünf Monaten des Jahres in den anderen Ländern fort. Dazu kamen deutliche Rückgänge bei den Gäste- und Übernachtungszahlen aus Großbritannien, Luxemburg, Niederlande und Österreich sowie leichte Einbrüche auf dem zahlenmäßig wichtigsten Auslandsmarkt, der Schweiz.*

www.schwarzwald-tourismus.info