Q-Programm 3.0: Schweizer Tourismus überarbeitet Qualitätsprogramm

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Das Qualitäts-Programm des Schweizer Tourismus wurde überarbeitet: Es soll flexibler und individueller werden sowie neue Themen einbeziehen.

Dazu hat der Schweizer Tourismus-Verband STV das "Qualitäts-Programm 3.0" lanciert. Mit neuen Instrumenten und aktuellen Themen soll es die touristischen Leistungsträger unterstützen. Das Q-Programm ist weiterhin in drei Stufen aufgebaut und soll mit praktischen Instrumenten einen unkomplizierten und kostengünstigen Zugang zum Qualitätsmanagement ermöglichen.

Neu ist: Es werden nicht mehr einzelne Instrumente vorgegeben, sondern Anforderungen für verschiedene Themenbereiche. Dafür könne man entweder vom Q-Programm angebotene Online-Tools anwenden oder eigene, bereits vorhandene Instrumente nutzen. Die neuen Q-Kurse böten kurze Theorie-Häppchen und eine konkrete Vorbereitung für die Umsetzung des Programms.

Zusätzlich zu Pflichtmodulen können Wahlmodule individuell nach den eigenen Bedürfnissen und Interessen ausgewählt werden. So könnten sich Q-Betriebe mit Bewertungsplattformen auseinandersetzen, ihr Kooperationspotenzial ermitteln oder ihr Erlebnissetting verbessern. Umfassende Auswertungen und Benchmarks gäben Hinweise darauf, wo und wie man die eigene Dienstleistung noch verbessern könnte.

"20 Jahre nach der Lancierung des Q-Programms ist das Thema immer noch genau so wichtig. Bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage kann der Schweizer Tourismus bekanntlich nicht mit günstigen Preisen punkten. Umso unvermeidlicher ist es, den zahlungswilligen Gästen eine überzeugende Servicequalität zu bieten", sagt Chantal Beck, Vizedirektorin/Ressortleiterin Labels beim STV.

Das Q-Programm wurde 1997 von den wichtigsten Organisationen des Schweizer Tourismus entwickelt. Die Überarbeitung wurde durch die Forschungsstelle Tourismus der Universität Bern begleitet und vom Innotour-Fonds des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO unterstützt.

http://www.swisstourfed.ch