Jamaika: Deutscher Tourismusverband fordert Fördersystem für Tourismus in strukturschwachen Regionen

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Heute stehen die Themen Kommunen, Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen und Wirtschaft auf der Sondierungs-Agenda von CDU/CSU, FDP und Grünen. Tourismus kann in strukturschwachen Räumen wirtschaftliche Perspektiven bieten. Aber die Potenziale des Tourismus sind längst nicht ausgeschöpft, weil die Rahmenbedingungen nicht stimmen, bemängelt der Deutsche Tourismusverband (DTV).

„Orte ohne Bus- oder Bahnanbindung, Arzt oder Bäcker haben es auch bei der touristischen Entwicklung sehr schwer. Hinzu kommt eine große Infrastrukturlücke und Investitionslücke in den Kommunen. Strukturschwache Regionen – egal ob in Ost oder West – benötigen ein abgestimmtes Fördersystem mit sinnvollen Kriterien, um den Anschluss an die wachsenden städtischen Ballungsräume nicht noch weiter zu verlieren. Die drohende Förderabsenkung bei den Europäischen Strukturfonds in der nächsten Förderperiode durch den BREXIT verschlimmert die Situation noch zusätzlich“, sagt DTV-Präsident Reinhard Meyer.

Er fordert: „Wir brauchen eine regionalpolitische Förderung aus einem Guss, bei der die Tourismuswirtschaft als Chance für strukturschwache Regionen und ländliche Räume gezielt und verstärkt unterstützt wird. Die zentralen Förderinstrumente der Bundesregierung, die Gemeinschaftsaufgaben ‚Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur‘ (GRW) und ‚Agrarstruktur und Küstenschutz‘ (GAK), müssen neu justiert, vereinfacht und aufeinander abgestimmt werden. Einen Förderdschungel darf es nicht weiter geben. Ein besonderer Schwerpunkt des neuen Fördersystems zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur muss auf der Tourismuswirtschaft liegen.“

www.deutschertourismusverband.de

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