Mainz soll virtuell erlebbar werden

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Mainz soll digital werden: mainzplus CITYMARKETING, der Tourismusfonds Mainz e.V. und die Wirtschaftsförderung entwickeln neue Anwendungen für den Städtetourismus.

In gemeinsamer Sache haben die Partner die Umsetzung des Digitalprojekts „Virtual Mainz“ angeschoben. Dazu gehört die Entwicklung einer touristischen App sowie die Umsetzung eines Moduls aus dem Bereich „Virtual & Augmented Reality“. Ziel ist die Attraktivierung und Erlebbarmachung der Destination Mainz und der imageprägenden Attraktionen vor Ort. Die Ergebnisse sollen erstmals bei der ITB 2018 in Berlin vorgestellt werden.

So würden derzeit neue Angebote entwickelt, die sowohl Touristen als auch den Mainzer Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen sollen. Im Rahmen eines breit angelegten Projekts von mainzplus CITYMARKETING, der Wirtschaftsförderung der Stadt Mainz sowie dem jüngst gegründeten Tourismusfonds Mainz e.V. soll somit ein erster Schritt in Richtung „Digitale Destination“ geschaffen werden.

MainzApp

Grundstein des Projekts ist die „MainzApp“, die per Smartphone und Tablet abgerufen werden kann. Die App fungiert zukünftig als zentrales Servicetool für die Destination Mainz und ermöglicht eine interaktive Teilnahme am Stadtgeschehen. Zu den Funktionen werden gängige Serviceleistungen gehören – von Informationen zur Destination über Sehenswürdigkeiten bis hin zu aktuellen Events. Ein interaktives Kartenmodul ermöglicht die reibungslose Orientierung vor Ort und stellt dabei dem App-Nutzer die wichtigsten Attraktionen in Mainz vor.

Thematische Touren, teilweise durch Audioguides unterstützt, sollen dem Nutzer ein authentisches Erlebnis verschaffen und stellen die Mainz-typischen Gegebenheiten vor. Darüber hinaus werden jene Angebote und Services eingebunden, die einen Aufenthalt in Mainz noch angenehmer gestalten. Hierzu zählen u.a. die ÖPNV-Fahrplanauskunft und Informationen zum Parken in Mainz. Zentrales Ziel sei es, die Destination Mainz in all ihren Facetten darzustellen, mobil zu erleben und immer „up to date“ zu bleiben. Entwickelt wird die App von VRM Digital, einer Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Rhein Main.

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„Die Digitalisierung in den Städten ist nicht aufzuhalten. Wir sehen hierbei eine große Chance und möchten den Standort Mainz durch innovative Angebote weiter attraktivieren und für zukünftige Entwicklungen vorbereiten. So kommt die MainzApp zum einen den Bürgern und Touristen zugute, zum anderen aber auch den Leistungsträgern vor Ort. Durch die zusätzliche Attraktivierung profitieren vor allem der Einzelhandel, die Gastronomie und die Hotellerie“, so Christopher Sitte, Wirtschaftsdezernent der Stadt Mainz und Aufsichtsratsvorsitzender der mainzplus CITYMARKETING GmbH.

Virtual Mainz

Das Erlebnis in der Destination Mainz beziehe sich dabei nicht nur auf klassische Sehenswürdigkeiten und Angebote, die ohne weiteres besucht und in Anspruch genommen werden können. Mainz-typische Themen wie das „Römische Mainz“ und „Mainz zu Zeiten Johannes Gutenbergs“ seien zwar imageprägende Themen, aber teilweise – aufgrund von Zerstörung und Zerfall – nicht mehr in voller Pracht erlebbar.

Ein weiteres Digitalprojekt soll nun Abhilfe schaffen und eine Auswahl an historischen Bauwerken und Sehenswürdigkeiten für Bürger und Touristen zugänglich machen. Mithilfe moderner Technologien aus den Bereichen „Augmented“ und „Virtual Reality“ werden einzelne Attraktionen durch digitale Rekonstruktionen reaktiviert. Im ersten Schritt sollen das „Römische Mainz“ und das „Mainz zu Zeiten Johannes Gutenbergs“ digital aufgearbeitet und dadurch vor Ort erlebbar gemacht werden. Insbesondere das Thema „Gutenberg“ erhält somit eine besondere Aufwertung im Gutenberg-Jubiläumsjahr 2018. Andere imageprägende Themen können im Rahmen des langfristig angelegten Projekts folgen (z.B. „Jüdisches Mainz“).

Technische Hilfsmittel wie Virtual Reality-Brillen und „Touch Points“ an den Sehenswürdigkeiten vor Ort ermöglichen das virtuelle Erlebnis. „Virtual Mainz“ wird ebenfalls in Form einer App umgesetzt und über die parallel entwickelte „MainzApp“ abrufbar sein. Gemeinsam entsteht somit ein innovatives Angebot, das den Tourismusstandort Mainz insgesamt sowie die einzelnen Attraktionen im Besonderen aufwertet. Umgesetzt wird das Projekt von ZDF Digital, einer Tochtergesellschaft von ZDF Enterprises.

„Mainz verfügt über ein außerordentlich hohes geschichtliches und somit touristisches Potenzial. Die Erlebbarmachung historischer Stätten trägt dabei maßgeblich zu ihrer Konservierung bei. Durch den Einsatz moderner Technologien möchten wir diese Mainz-prägenden Bauwerke aufwerten und den interessierten Bürgern und Touristen näher bringen“, erläutert Uwe Leitermann, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH und 1. Vorsitzender des Tourismusfonds Mainz e.V.

Die Projekte „Virtual Mainz“ und „MainzApp“ werden gemeinsam mit vielen Partnern aus Tourismus, Wirtschaft und Wissenschaft umgesetzt. Die engen Verbindungen u.a. zu den Mainzer Hochschulen, den relevanten Initiativen und Museen sind dabei Grundlage für die historische Aufarbeitung und digitale Rekonstruktion der Attraktionen. Die Projekte werden zur Internationalen Tourismusbörse Berlin 2018 erstmalig vorgestellt und sorgen somit für internationale Aufmerksamkeit. Am rheinland-pfälzischen Messestand wird das „virtuelle Mainz“ für die Welt erlebbar sein – als kleiner Vorgeschmack für den nächsten Besuch in Mainz.

www.mainzplus.com